Kastrationsaktion
Süß, aber arm dran, jetzt in Au Streuner kastrieren und chippen lassen

Tierschutzverein
Katzenbabys sind süß, allerdings gibt es zu viele Freigängerkatzen, die unkastriert sind.

Ja, Katzenbabys sind unglaublich süß. Fast täglich werden die Tierheime aber mit Tieren überschwemmt, die krank, unterernährt oder viel zu schwach sind, um allein zu überleben. Viele werden draußen geboren, leiden unter Infektionen, Atemwegserkrankungen oder Parasiten - und manche schaffen es gar nicht.
Chippen und registrieren lassen
Die Ursache ist immer dieselbe: Noch immer gibt es zu viele unkastrierte Katzen. Deshalb appelliert der Tierschutzverein Hallertau immer wieder, Freigängerkatzen kastrieren, chippen und registrieren zu lassen. Jedes ungeplante Kitten bedeutet gleichzeitig, dass andere Katzen im Tierheim oder auf der Straße auf ihre Chance verzichten müssen. Es gebe bereits viel zu viele Tiere, die auf ein Zuhause warten.
„Kastration verhindert ungewollten Nachwuchs, reduziert Leid und rettet Leben. Bitte helft mit. Für jede einzelne Katze“, so der Appell des Tierschutzvereins. „Melden Sie uns, wenn Sie herrenlose Katzen sehen, damit sie eingefangen und kastriert werden können.“ Noch bis 30. September kann man beim Tierschutzverein Gutscheine für die vergünstigte Kastration von Katzen inklusive eines Mikrochips mit Registrierung erhalten; das Haustierregister hilft zudem, ein verlorenes oder verunfalltes Tier zu identifizieren und wieder nach Hause zu bringen. Bei Abgabe des Gutscheins in einer Tierarztpraxis aus der Liste zahlt man nur 50 Prozent des Normalpreises - die zweite Hälfte trägt der Tierschutzverein Hallertau.
Bei anerkannten Leistungsempfängern oder in besonderen Notfällen übernimmt der Tierschutzverein bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises (von der Arbeitsagentur/Jobcenter, Rentenbescheid, BAföG, etc.) bis zu hundert Prozent der Kosten. Kontaktaufnahme ist per E-Mail unter info@tierschutzverein-hallertau.de oder Whatsapp/ Telefon 0171/8912291 möglich. Alle Angaben und Daten werden streng vertraulich behandelt.
„Wir versuchen zu helfen, wo immer es möglich ist. Unser Ziel ist es, das Katzenelend durch ungewollten Nachwuchs einzudämmen. Lassen Sie ihre Freigänger, ob Katze oder Kater, unbedingt kastrieren, um die Katzenpopulation einzudämmen und dieses Elend zu vermeiden“, rät Silvia Dietrich vom Tierschutzverein.








