Mobiler Besuch
Letzte-Hilfe-Wohnwagen macht demnächst Station in Vilsbiburg

Der Vilsbiburger Hospiz Verein freut sich über einen besonderen Besuch: Am Samstag, 5. September, macht der Letzte-Hilfe-Wohnwagen Station auf dem Stadtplatz in Vilsbiburg. Von 8 Uhr bis zum Ende des großen Wochenmarktes haben Interessierte die Gelegenheit, den Wohnwagen zu besichtigen und mit den Mitarbeitenden sowie ehrenamtlichen Hospizbegleitern ins Gespräch zu kommen.
Der „Letzte Hilfe-Wohnwagen“ ist eine mobile Informationsaktion der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Initiative Letzte Hilfe Deutschland.
Mit der Aktion möchte der Vilsbiburger Hospiz Verein die Aufmerksamkeit auf Themen lenken, die oft noch tabuisiert werden: Sterben, Tod und Trauer. Ziel sei es, Menschen zu ermutigen, sich frühzeitig mit solchen Fragen auseinanderzusetzen und Berührungsängste abzubauen, teilt der Verein mit. Zudem möchte er über seine Angebote informieren und die wichtige Arbeit der Hospizbewegung vor Ort vorstellen.
Der Letzte-Hilfe-Wohnwagen hat eine weite Reise hinter sich. Sein eigentlicher Standort befindet sich im Norden Deutschlands. Von dort aus trat er seinen Weg an und machte zunächst Station in Nürnberg und Schwabmünchen. In enger Zusammenarbeit mit dem Hospizverein Landshut gelangte der Wohnwagen schließlich nach Niederbayern und wird nun erstmals in Vilsbiburg der Öffentlichkeit präsentiert.
„Wir freuen uns riesig, dass der Letzte-Hilfe-Wohnwagen bei uns Halt macht“, betont der Vilsbiburger Hospiz Verein. „Er bietet eine wunderbare Möglichkeit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und die Bedeutung von Hospizarbeit und Letzter Hilfe sichtbar zu machen.“
Nach seinem Aufenthalt in Vilsbiburg wird der Wohnwagen an den Hospizverein Landshut übergeben. Dort kommt er bereits eine Woche später beim Tag der Offenen Tür am 12. September zum Einsatz und setzt seine Reise für eine bessere Aufklärung rund um die Themen Begleitung am Lebensende und Vorsorge fort.
Der Vilsbiburger Hospiz Verein heißt alle Menschen willkommen, den Wohnwagen am Stadtplatz zu besuchen, Fragen zu stellen und sich über die Hospizbewegung und die Möglichkeiten der Unterstützung am Lebensende zu informieren.









