Verfolgung
Polizeieinsatz wegen Soft-Air-Waffe in Landshut

Christine Vincon/Archiv
Die Polizei musste am Freitagmorgen in Landshut wegen einer Soft-Air-Pistole ausrücken.

Am Freitag, gegen 9.35 Uhr, hat ein aufmerksamer Zeuge der Einsatzzentrale Niederbayern einen Mann mit einer angeblichen Schusswaffe in der Seligenthaler Straße gemeldet. Daraufhin wurden mehrere Polizeistreifen dort hingeschickt. Eine Polizeistreife konnte schließlich zwei Jugendliche feststellen, auf die die Personenbeschreibung zutraf. Als die beiden Jugendlichen die Polizeistreife bemerkten, ergriffen sie die Flucht. Einer der beiden Jugendlichen warf dabei eine schwarze Pistole weg. Nach einer kurzen Verfolgung gelang es der Polizei, einen der Jugendlichen unter Anwendung von Pfefferspray festzunehmen.
Der Jugendliche, der zuvor die Pistole weggeworfen hatte, konnte unerkannt flüchten. Allerdings konnte kurze Zeit später die Identität des 17-Jährigen ermittelt werden. Bei der Überprüfung der sichergestellten Pistole stellte sich heraus, dass es sich um eine Soft-Air-Waffe handelte. Im Rahmen der Ermittlungen gegen den 17-Jährigen wurde auch seine Wohnung nach weiteren Waffen durchsucht. Die Durchsuchung verlief jedoch negativ. Gegen den 17-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. In diesem Zusammenhang weist die Polizei ausdrücklich auf die Gefahr mit dem Umgang mit Waffen in der Öffentlichkeit hin, da derartige Waffen aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht von scharfen Schusswaffen unterschieden werden könnten und es dadurch auch zum Schusswaffengebrauch durch die Polizei kommen könne.







