Knocked out durch Parfum
Landshuter kann sich selbst nicht riechen und wählt zweimal den Notruf

Patrick Pleul/dpa
Nach dem zweiten Notruf: Polizisten nehmen Landshuter sein Parfum weg (Symbolbild)

Einen eher kuriosen Grund hatte der Notruf eines 34-jährigen Landshuters am frühen Samstagmorgen. Er wandte sich gegen 5.30 Uhr an die Polizei: Er wäre in der Bahnhofstraße und würde sich nicht gut fühlen.
Eine Streife suchte den Mann deshalb umgehend auf und konnte vor Ort den Grund für seine Übelkeit klären. Der Mann hatte laut Zeugen seit einem Tag ein neues Parfüm, wobei ihm aber nach der Benutzung immer schlecht wurde. Eine Behandlung des 34-Jährigen war zu diesem Zeitpunkt noch nicht notwendig. Mit dem Hinweis, das besagte Parfüm nicht mehr zu benutzen, ließen die Rettungskräfte den Mann wieder alleine.
30 Minuten später erfolgte jedoch der nächste Notruf. Jetzt lag der Mann in der Podewilsstraße neben der Straße, seine mitgeführten Sachen waren auf der Fahrbahn verteilt. Was folgte, war die Einlieferung in ein Landshuter Krankenhaus, das der Mann gegen 9.30 Uhr wieder selbständig verließ. Um weitere Einsätze zu verhindern, entsorgten die Beamten mit Einverständnis des Mannes das Duftfläschchen.










