Krisenszenario

Katastrophenschutz-Großübung am Samstag in Landshut

Sicherheitsbehörden, Hilfs- und Blaulichtorganisationen sowie Kliniken proben im Landshuter Westen den Ernstfall.

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Vor allem durch Blaulichtfahrzeuge wird es am Samstag zu Verkehrsbehinderungen kommen. (Symbolbild)

Vor allem durch Blaulichtfahrzeuge wird es am Samstag zu Verkehrsbehinderungen kommen. (Symbolbild)

Von Redaktion Landshut Stadt

Zahlreiche Verletzte und viele Einsatzkräfte: Unter Federführung des Zivil- und Katastrophenschutzes wird am kommenden Samstag, 21. März, im Landshuter Westen ein Krisenszenario durchgespielt. Im Bereich der Luitpoldstraße, der Wittstraße, des Kupferecks sowie des Sportzentrums West kann es daher in der Zeit von 7 bis 13 Uhr zu Verkehrsbehinderungen kommen - vor allem durch Blaulichtfahrzeuge, die vermehrt im Stadtgebiet unterwegs sind, teilt die Stadt mit.

Die Katastrophenschutzübung soll so realistisch wie möglich wirken. Das Szenario sieht unter anderem einen Massenanfall von Verletzten vor. Der Zivil- und Katastrophenschutz weist daraufhin, dass für die Bevölkerung zu keiner Zeit eine Gefahr besteht. Bereits im Vorfeld der Großübung haben die beteiligten Rettungsorganisationen um Laiendarsteller geworben, die sich am Samstagvormittag im Stadtgebiet aufhalten. Sie werden professionell geschminkt und zeigen verschiedene, teils schwere, Verletzungen. Im Rahmen der Übung sind ab 9 bis 12.30 Uhr Straßensperrungen notwendig. Betroffen sind der Isarsteg auf Höhe der Wittstraße, die Einfahrten in den Hammerbachweg und den Bettinaweg sowie die Einfahrt in die Gabelsbergerstraße (Fahrtrichtung Sandnerstraße). Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, diese Bereiche weiträumig zu umfahren. Anwohner können in die betroffenen Straßenzüge einfahren, müssen jedoch mit erheblichen Behinderungen rechnen. Der Zivil- und Katastrophenschutz bittet hierfür um Verständnis.

Das Ende der Simulation werde gegen Samstagmittag erwartet. „Die Durchführung solcher Übungen ist für den Krisenstab von großer Bedeutung, um im Ernstfall gerüstet zu sein und schnell reagieren zu können“, betont Katastrophenschutzleiter Thomas Schindler. „Sie stärken nicht nur die operative Schlagkraft, sondern auch das Zusammenspiel aller beteiligten Organisationen.“

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