Entscheidung gefallen

Festwirte für Landshuter Dulten stehen fest – große Spanne bei Bierpreisen

Der Landshuter Dultsenat hat am Mittwochabend mit Spannung erwartete Entscheidungen getroffen. Ein Straubinger Festwirt geht im Frühjahr leer aus.

Artikel vorlesen
Seit Mittwochabend steht fest, wer die Festzelte bei der kommenden Landshuter Frühjahrsdult betreiben wird.

Seit Mittwochabend steht fest, wer die Festzelte bei der kommenden Landshuter Frühjahrsdult betreiben wird.

Von Redaktion idowa

Die Festzeltvergabe hat in Landshut im vergangenen Jahr für einigen Gesprächsstoff und Ärger gesorgt. Umso überraschender ist es, dass es bei der nichtöffentlichen Sitzung des Dultsenats am Mittwochabend nach Informationen unserer Mediengruppe ruhig und entspannt zuging. Dennoch: Die getroffenen Entscheidungen waren für die Stadt von großer Brisanz.

So erfuhr unsere Redaktion, dass die Frühjahrsdult 2025 fest in Landshuter Hand bleibt: Beide Zelte im Frühjahr wurden an die Widmann'schen Festzeltbetriebe vergeben. Das heißt: Das große Zelt soll Franz Widmann senior bedienen, Ehemann von dritter Bürgermeisterin Jutta Widmann (Freie Wähler). Dem Vernehmen nach setzte er sich gegen den Landshuter Schaustellerchef Horst Heppenheimer durch.

Das kleinere Festzelt an der Ringelstecherwiese wird Franz Widmann junior betreiben. Kurios: Nach seiner Niederlage gegen den Straubinger Festwirt Thomas Reisinger wurde bekannt, dass Widmann junior gegen die Stadt Landshut wegen seiner Nichtzulassung zur Bartlmädult 2024 vor dem Verwaltungsgericht Regensburg (VG) ein Verfahren anstrebt, das weiterhin anhängig ist. Dennoch hat Reisinger nun zumindest im Frühjahr das Nachsehen. Wie gewohnt wird zudem Festwirt Alexander Tremmel Sophies Alm im Frühjahr betreiben.

Im Herbst gab es für ein drittes Zelt hingegen keine Bewerbung – und auch bei den anderen Zelten gibt es Änderungen im Vergleich zum Frühjahr. Das Vater-Sohn-Duo Widmann soll sich in Landshut ausschließlich für die Frühjahrsdult 2025 beworben haben. So beschloss der Dultsenat nach Informationen unserer Redaktion nun, dass im Herbst Reisinger und Heppenheimer zum Zug kommen.

Für Diskussionsstoff dürfte in den kommenden Wochen zudem eine weitere im Dultsenat diskutierte Thematik sorgen: Wie unsere Redaktion erfahren hat, wird die Preisspanne pro Mass ziemlich groß sein: Von 11,10 Euro bis 12,70 Euro.

Folgen Sie Themen dieses Artikels:

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein Idowa

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.