Archäologie-Sensation

Steinzeitfund: Erhält die Gemeinde Eichendorf ihren „Exinger“ wieder?

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Ein Team um Kreisarchäologe Dr. Florian Eibl hatte ein 6.800 Jahre altes Skelett gefunden.

Ein Team um Kreisarchäologe Dr. Florian Eibl hatte ein 6.800 Jahre altes Skelett gefunden.

Ein im Eichendorfer Ortsteil Exing entdecktes Grab aus der Jungsteinzeit war 2024 die archäologische Sensation im Landkreis. Ein Team um Kreisarchäologe Dr. Florian Eibl hatte ein 6.800 Jahre altes Skelett gefunden - eine wissenschaftliche Sensation, die ein sensationelles Medienecho hervorgerufen hatte. Danach wurde es ruhig um das „der Exinger“ genannte Skelett. Marktrat Johann Flexeder (FWV) wollte nun in der Sitzung des Marktgemeinderats am Dienstagabend wissen, was aus dem Fund wurde, und ob die Gemeinde ihn eventuell wieder zurückbekommen könnte.

Bauamtsleiterin Sabine Forstner hatte sich schlaugemacht und dabei das „Schatzregal“ entdeckt. So wird der Eigentumsübergang von Fundstücken wie dem Exinger an das jeweilige Bundesland bezeichnet. Will die Gemeinde „ihren“ Fund zurück, sei das auf Antrag möglich, so Sabine Forstner. Allerdings müsse die Kommune eine fachgerechte Archivierung, Lagerung und Betreuung des Funds sicherstellen. Das wiederum könne im Landkreis nur die Kreisarchäologie. Sollte das Landratsamt das in die Wege leiten, werde der Marktgemeinderat darüber informiert, so die Eichendorfer Bauamtsleiterin.

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