Kein Halloween-Spaß mehr
Pilstinger gehen zur Polizei: Metallteile in Schokoriegel entdeckt

Johannes Bäumel
Die Halloween-Ausbeute sollten sich Eltern und Kinder zur Sicherheit genau ansehen. (Symbolbild)
Da hört sich der Spaß auf: Am Wochenende gab es zahlreiche Fälle manipulierter Halloween-Süßigkeiten in Bayern - wie jetzt bekannt wurde auch in Pilsting.
Die Landauer Polizei bestätigte auf Nachfrage, dass am Montag Hinweise zu zwei Fällen eingegangen seien. „Wir haben die Ermittlungen aufgenommen, befinden uns aber noch ganz am Anfang“, sagte ein Polizeisprecher unserer Redaktion. Er bestätigte, dass in Pilsting kleinere Metallteile in einem Schokoriegel gefunden wurden.
Mutter: „War unser letztes Halloween-Sammeln“
Dazu passt auch ein Facebook-Post einer besorgten Mutter aus Pilsting. Sie schreibt: „ Das war definitiv unser letztes Halloween-Sammeln, denn das ist zutiefst empörend!“ In einen Schokoriegel hätten Unbekannte ein Stück einer Büroklammer hineingesteckt, schreibt sie - „und meine Tochter hat es sich aus dem Mund geholt“.
Gleichzeitig appelliert sie an die anderen Eltern, eingesammelte Süßigkeiten genau zu überprüfen: „Bitte passt alle gut auf eure Kinder auf!“ Kein Einzelfall. Auch in anderen Städten und Bundesländern wurden Süßigkeiten präpariert. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern bestätigte, gehen Ermittler in den Fachstellen gerade dem Verdacht nach, dass es sich um eine Art Tiktok-Challenge oder Ähnliches gehandelt haben könnte.
Derzeit werde überprüft, ob es einen Aufruf in den sozialen Medien gegeben habe, Süßigkeiten mit Schrauben, Nägeln oder anderen Metallteilen zu präparieren, die beim Verschlucken Verletzungen verursachen können.









