Erneuter Ausbruch

Newcastle: Landkreis Dingolfing-Landau von Schutzzone betroffen

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Wieder ist Geflügel aus der Region von der Newcastle-Krankheit betroffen. (Symbolfoto)

Wieder ist Geflügel aus der Region von der Newcastle-Krankheit betroffen. (Symbolfoto)

Von Redaktion Landau

Nach dem erneuten Ausbruch der Newcastle-Krankheit in einem Geflügelbetrieb im Gemeindebereich Gangkofen (Landkreis Rottal-Inn) am Freitag ist auch der Landkreis Dingolfing-Landau von erweiterten tierseuchenrechtlichen Maßnahmen betroffen, wie das Landratsamt mitteilt. In dem betroffenen Betrieb mussten rund 40.000 Mastgeflügel tierschutzgerecht getötet werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Aufgrund der Nähe zum Seuchenbestand wurde um den betroffenen Betrieb eine Sperrzone eingerichtet, bestehend aus einer Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern sowie einer Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern. Dieses Mal ist der Landkreis Dingolfing-Landau nicht nur von der Überwachungszone, sondern auch unmittelbar von der Schutzzone betroffen. Die Gebiete sind in einer Allgemeinverfügung festgelegt. Eine Übersichtskarte ist online abrufbar.

Für Geflügelhalter gelten die Aufstallungspflicht für sämtliches Geflügel, ein Verbringungsverbot für Geflügel, Eier und weitere Erzeugnisse, Biosicherheits- und Hygienemaßnahmen, eine tägliche Eigenüberwachung der Tierbestände, Dokumentations- und Meldepflichten, zudem sind Geflügelausstellungen, Märkte und ähnliche Veranstaltungen untersagt. Zusätzlich gilt, dass die Ein- und Ausgänge zu den Ställen sowie sonstige Standorte des Geflügels gegen unbefugten Zutritt und unbefugtes Befahren zu sichern sind.

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