35 Jahre Meister

Handwerker aus Dingolfing-Landau erhalten Goldene Meisterbriefe

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Die Handwerkskammer elrhte ihre „Goldenen“ Meister. Es gratulierten HWK-Vizepräsidentin Claudia Geiselhöringer (1. Reihe, 1. v. l.) und stellvertretender HWK-Bereichsleiter Christian Kaiser (2. Reihe, 1. v. l.).

Die Handwerkskammer elrhte ihre „Goldenen“ Meister. Es gratulierten HWK-Vizepräsidentin Claudia Geiselhöringer (1. Reihe, 1. v. l.) und stellvertretender HWK-Bereichsleiter Christian Kaiser (2. Reihe, 1. v. l.).

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Von Redaktion Landau

Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz hat am vergangenen Freitag 41 Handwerksmeister aus dem Raum Landshut und Dingolfing-Landau mit dem Goldenen Meisterbrief sowie dem goldenen Abzeichen „M“ ausgezeichnet.

Im Bürgersaal in Ergolding überreichten HWK-Vizepräsidentin Claudia Geiselhöringer und Christian Kaiser, stellvertretender HWK-Bereichsleiter, den Geehrten die Urkunden samt Ansteck-Pin. Die Ehrung erhalten Handwerker, die vor mindestens 35 Jahren ihre Meisterprüfung oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt haben und seither als Selbstständige oder in Meisterposition tätig sind.

Einige Personen aus dem Landkreis geehrt

Unter den Geehrten befanden sich auch Personen aus dem Landkreis Dingolfing-Landau: Bernhard Albrecht (Durckermeister, Loiching), Detlef Fröde (Karosserie- und Fahrzeugbaumeister, Loiching), Eva Goldbrunner (Fotografenmeisterin, Dingolfing), Helmut Greil (Mechanikermeister, Simbach), Heinrich Haslbeck (Schreinermeister, Mengkofen), Klaus Dieter Hobelsberger (Maurermeister, Niederhöcking), Udo Hunder (Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeister, Mengkofen), Alois Müller (Maurer- und Betonbaumeister, Pilsting), Bernhard Sandweger (Kraftfahrzeugmechanikermeister, Landau) und Monika Stöger (Friseurmeisterin, Mamming).

Folgende Personen aus dem Landkreis waren nicht vor Ort und erhalten daher ihren Goldenen Meisterbrief inklusive dem Abzeichen per Post: Norbert Krieger (Elektroinstallateurmeister, Eichendorf), Gerhard Maier (Radio- und Fernsehtechnikmeister, Wallersdorf), Klaus Meier (Gas- und Wasserinstallateurmeister sowie Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeister - erhält zwei Goldene Meisterbriefe, Dingolfing) und Hans Winbauer (Augenoptikermeister und Uhrmachermeister - erhält zwei Goldene Meisterbriefe, Landau)

In ihrer Festrede betonte Vizepräsidentin Claudia Geiselhöringer die besondere Ausdauer der Geehrten: „Wir zeichnen heute Menschen aus, die über Jahre hinweg Außergewöhnliches geleistet haben.“ Mit ihrem Können, ihrem Einsatz und ihrer Leidenschaft für den Beruf hätten sie das Handwerk in Ostbayern maßgeblich geprägt. Der Goldene Meisterbrief stehe für weit mehr als ein Datum oder Jubiläum. „Er ist eine Würdigung Ihrer Lebensleistung - und vor allem ein Ausdruck tiefen Respekts.“ Seit 35 Jahren oder sogar länger hätten die Geehrten Verantwortung übernommen, Betriebe geführt, Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen und gesichert sowie jungen Menschen ihren Erfahrungsschatz weitergegeben. Viele dieser ehemaligen Lehrlinge stünden heute selbst als Meister im Berufsleben - ein Beleg für die nachhaltige Wirkung ihres Engagements, so Geiselhöringer.

Ständige Marktanpassung

Weiter betonte die Vizepräsidentin: „Sie mussten sich in den vergangenen 35 Jahren stetig anpassen. Märkte haben sich verändert, Technologien sind gekommen und gegangen, Anforderungen sind gestiegen.“ Mit Blick auf aktuelle Herausforderungen wie Digitalisierung, Fachkräftemangel, überbordende Bürokratie und eine angespannte Auftragslage unterstrich Geiselhöringer die Bedeutung dieser Haltung: Tradition bewahren und zugleich offen für Innovation bleiben. Abschließend dankte sie den Geehrten.

Auch Christian Kaiser, stellvertretender HWK-Bereichsleiter, gratulierte den anwesenden Handwerkern zu ihrem beruflichen Meilenstein. Die Goldenen Meister seien über Jahrzehnte hinweg der Antrieb für das Handwerk in der Region gewesen. „Mit ihrem Engagement haben Sie aber nicht nur einen wirtschaftlichen Dienst erwiesen, sondern auch einen gesellschaftlichen“, so Kaiser. Die Handwerksunternehmer seien Versorger, Arbeitgeber und Ausbilder und machten eine Region lebenswert.

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