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Monatelange Ermittlungen

Tatverdächtige nach Einbrüchen bei Dingolfing und Landshut festgenommen

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Die Polizei hat Grund zu der Annahme, dass Diebesgut im 'Wake Lake' bei Wörth an der Isar liegen könnte. Deshalb suchten Taucher den See ab.

Die Polizei hat Grund zu der Annahme, dass Diebesgut im "Wake Lake" bei Wörth an der Isar liegen könnte. Deshalb suchten Taucher den See ab.

Von Redaktion idowa

Nach der Festnahme von drei mutmaßlichen Wohnungseinbrechern Mitte März gehen die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Landshut weiter. Inzwischen gehen Kripo und Staatsanwaltschaft davon aus, dass die drei Männer für insgesamt 17 Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche im Raum Landshut sowie im Landkreis Dingolfing-Landau verantwortlich sein könnten.

Laut Polizeibericht kann auf Basis der bisherigen Ermittlungen nicht ausgeschlossen werden, dass sich Beute aus den Einbrüchen im sogenannten „Wake Lake“ bei Wörth an der Isar befindet. Deshalb hat eine Tauchergruppe der Bayerischen Bereitschaftspolizei das Gewässer abgesucht. Dabei wurde eine Damenarmbanduhr aufgefunden. Ob diese einer Tat zugeordnet werden kann, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Die drei Männer sollen am Donnerstag, 12. März, nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Niederviehbach im Landkreis Dingolfing-Landau festgenommen worden sein. Die beiden 18-Jährigen und der 23-Jährige drangen dabei mutmaßlich gegen 21 Uhr gewaltsam über ein Fenster in das Haus ein, durchsuchten mehrere Räume und stahlen Schmuck sowie Bargeld.

Bislang fand die Polizei nur eine Armbanduhr im See.

Bislang fand die Polizei nur eine Armbanduhr im See.

Anschließend sollen sie über den Garten geflüchtet und mit einem Auto weggefahren sein. Die Polizei konnte sie jedoch wenig später festnehmen. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnungen der Tatverdächtigen entdeckten die Ermittler mutmaßliches Diebesgut und Mobiltelefone. Beides wurde beschlagnahmt.

Anhand von unter anderem an den Tatorten gesicherten DNA-Spuren konnten den Tatverdächtigen nach bisherigen Erkenntnissen insgesamt 17 Wohnungseinbrüche beziehungsweise Einbruchsversuche zugeordnet werden. Der Beuteschaden wird auf rund 17.000 Euro geschätzt. Der durch die Taten verursachte Sachschaden dürfte nach Angaben der Polizei ähnlich hoch sein.

Teile der Tatbeute, darunter Schmuck, konnten bereits den Geschädigten zugeordnet und zurückgegeben werden. Zwei der Tatverdächtigen befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl gegen einen der zur Tatzeit 18-Jährigen wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

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