Untere Stadt
Planungen für Heizkraftwerk an der B20 bei Landau laufen
Stellungnahmen, die größere Auswirkungen auf das Projekt haben werden, gab es seitens der Behörden und Ämter nicht, nur ein paar ergänzende Hinweise. In diesem Zuge ging Bauamtsleiter Michael Schmidt-Ramsin auch auf den Aufbau der Anlage ein, zu der mehrere Versickerungsmulden gehören. „Wir haben keine Einleitung des Oberflächenwassers in den Kanal“, betonte er.
Auch Ausgleichsflächen sind in unmittelbarer Nähe vorgesehen. Eine Streubostwiese sei südlich des Grabenbereichs geplant. Was den Immissionsschutz betrifft, soll ein schallschutztechnischer Bericht Aufschluss geben. Damit ist ein weiterer Schritt geschafft in Richtung Nahwärmeversorgung in der unteren Stadt.
Der Standort für das Heizkraftwerk eigne sich hier besonders gut, wie Bürgermeister Matthias Kohlmayer im Interview mit unserer Redaktion erklärte, „weil da so viele große Abnehmer, teilweise auch in Stadt- und in Landkreis-Hand zu finden sind, wie Schulen, Bad, Turnhalle und Ähnliches. Die werden auf jeden Fall angeschlossen. Und wer am Weg liegt und angeschlossen werden möchte, der kann die Vorteile natürlich auch nutzen“.

Johannes Bäumel
Eine Grafik, die Bauamtsleiter Michael Schmidt-Ramsin im Bauausschuss präsentierte, zeigt, wie die Anlage (lila) samt Lagerfläche für Hackschnitzel (rot) und Versickerungsmulde (blau) aufgebaut sein soll.
Wenn die Planungen abgeschlossen sind, wollen die Stadtwerke Landau baldmöglichst mit dem Bau der Wärmezentrale beginnen.










