Wie die Großen
Landauer Kinderwelten: Kinderfotos aus den vergangenen 100 Jahren

Nik Söltl
Das Jugendheim auf der Marienhöhe war in den 1930er- und 1940er-Jahren ein beliebter Treffpunkt der Landauer Jugend. Für eine zünftige Faschingsfeier bedurfte es in der Nachkriegszeit keines aufwendig gefertigten Kostüms. Es genügte eine Kopfbedeckung – ein alter Hut, ein Schlägerkappi, eine Kasperlmütze –, dazu eine Joppe vom Vater und ein aufgemalter Schnurrbart. Fertig ist ein Hochzeitslader oder auch ein Handwerksbursch auf der Walz.
Die Kinder imitieren die Großen, probieren sich aus, machen sich auf Entdeckungsreise. Sie bauen ihr Weltbild auf, entdecken die Kultur, wachsen in die Gesellschaft hinein, erleben Gemeinschaft und Kameradschaft.
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