Besondere Würdigung
Auch Landauer Gymnasiastin beim Ferienseminar des Kultusministeriums

Claudia Janca
Zum Abschluss des Ferienseminars überreichte Seminarleiterin Silke Rager (erste Reihe rechts) gemeinsam mit dem begleitenden Studienreferendar Christoph Fortner (zweite Reihe rechts) die Teilnahmezertifikate. Darunter waren auch drei Jugendliche aus dem Landkreis Dingolfing-Landau: (von links) Magdalena Schütz (Gymnasium Landau), Sophia Huber (Gymnasium Dingolfing) und Niklas Weller (Gymnasium Dingolfing).

30 aufgrund besonderer Begabung ausgewählte Schüler aus den niederbayerischen Gymnasien verbrachten die erste Woche der Sommerferien beim Ferienseminar des Bayerischen Kultusministeriums. Darunter auch drei Jugendliche aus dem Kreis Dingolfing-Landau: Magdalena Schütz (Gymnasium Landau), Sophia Huber (Gymnasium Dingolfing) und Niklas Weller (Gymnasium Dingolfing).
Im „Haus der Jugend“ in Passau erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm mit fachlichen Impulsen, praktischen Workshops und vielfältigen Gelegenheiten zum Austausch. Auch drei Schüler aus dem Landkreis Dingolfing-Landau nahmen am Ferienseminar teil.
„Angebot ist Anerkennung und Förderung zugleich“
„Mit dem Ferienseminar zeichnen wir Schülerinnen und Schüler aus, die herausragende schulische Leistungen und gesellschaftliches Engagement zeigen. Dieses Angebot ist Anerkennung und Förderung zugleich“, erklärte Peter Brendel, Ministerialbeauftragter für die Gymnasien in Niederbayern. Er hatte die Jugendlichen zu dem Seminar eingeladen, das zeitgleich auch in anderen bayerischen Regierungsbezirken stattfindet. Ziel der Ferienseminare ist es, besonders begabten jungen Menschen zusätzliche Perspektiven zu eröffnen und sie in ihrer persönlichen und fachlichen Entwicklung zu unterstützen.
Das Ferienseminar bot den Jugendlichen ein breit gefächertes Programm. Das Vortragsspektrum reichte von kreativen Methoden der Teamarbeit über musikhistorische Einblicke in die Klangwelt der Shakespearezeit bis hin zu wissenschaftstheoretischen Fragestellungen am Beispiel der Terrorismusforschung. Neben aktuellen politischen Entwicklungen in den Vereinigten Staaten wurde auch die niederbayerische Wirtschaft im globalen Wettbewerb in den Blick genommen.
Praxisnahe Informationen erhielten die Jugendlichen zudem zu Stipendien und Fördermöglichkeiten für Schule und Studium. Auch naturwissenschaftlich-technische Themen kamen nicht zu kurz: Beiträge zu Virtual und Augmented Reality, mathematischen Färbungsproblemen sowie zur Digitalisierung und zum 3D-Druck von Kulturgütern regten zu interdisziplinärem Denken an und zeigten anschaulich, wie vielfältig moderne Forschung und Innovation miteinander verbunden sind.
Ergänzt wurde das Vortragsprogramm durch Workshops zu Stimm- und Körpertraining sowie zu theatralen Präsentationstechniken. Die Teilnehmenden konnten dabei ihre musisch-kreativen Fähigkeiten einbringen, neue Ausdrucksformen erproben und ihr persönliches Profil weiterentwickeln. Die organisatorische und inhaltliche Leitung übernahm erneut Silke Rager, Mitarbeiterin beim Ministerialbeauftragen, die die Bedeutung der erworbenen Fähigkeiten für den weiteren Lebensweg der Jugendlichen betonte: „Kritisches Denken, Kollaboration, Kreativität und Kommunikationsfähigkeit - das sind die Kompetenzen, die junge Menschen brauchen, um in einer komplexen und sich rasch wandelnden Welt bestehen zu können. Genau diese Fähigkeiten wollen wir im Ferienseminar stärken.“
Sternwarte und Schifffahrt: Auch Passau erkundet
Neben dem fachlichen Programm blieb Zeit, Passau und seine Umgebung zu entdecken. Bei einer Schifffahrt und einer historischen Stadtführung lernten die Jugendlichen die Dreiflüssestadt aus neuen Blickwinkeln kennen. Beim abendlichen Besuch der Sternwarte auf der Veste Oberhaus richteten sie ihren Blick schließlich in die Weiten des Kosmos.
Ihre Eindrücke hielten die Teilnehmenden auf einer digitalen Pinnwand fest, die sie zum Abschluss präsentierten. Silke Rager hob das Engagement der Jugendlichen hervor: „Die Beiträge zeigen eindrucksvoll, welch großes Potenzial in dieser jungen Generation steckt. Sie sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft mitzugestalten.“ Am letzten Tag des Seminars erhielten die Teilnehmenden im Rahmen einer kleinen Feierstunde ihre Teilnahmezertifikate - ein würdiger Abschluss einer ereignisreichen Woche.









