Open-Air-Event

Plattlinger Kinderfest mit Tatütata und Tätärätä

Bei der zweiten Sommersause am Magdalenenplatz schien die Sonne fast schon zu heiß. Trotzdem hielten die kleinen Gäste die Füße keine Sekunde lang still.

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Viele kleine und große Besucher verfolgten die Zaubertricks von Magier „Guiseppe“.

Viele kleine und große Besucher verfolgten die Zaubertricks von Magier „Guiseppe“.

Wenn die Kinder am Magdalenenplatz feiern, dann lacht die Sommersonne! So war es bei der Premiere im vergangenen Jahr. Und so war es auch heuer.

Klitzekleiner Wermutstropfen: Bei Temperaturen um die 30 Grad hatten nicht alle teilnehmenden Vereine einen schattigen Platz unterm Dach bekommen, einige waren der prallen Sonne ausgeliefert. „Das müssen wir nächstes Jahr noch nachbessern, es ist eine Erfahrung mehr“, meinte Jugendbeauftragter Stadtrat Andreas Bergmann. Er war auch heuer für das Kinderfest verantwortlich und dankte den rund zwei Dutzend Vereinen und sonstigen Organisationen fürs Mitmachen, aber auch den Sponsoren und Unterstützern, denn ohne diese könne so etwas überhaupt nicht durchgeführt werden. Bürgermeister Hans Schmalhofer seinerseits dankte Andreas Bergmann für die Initiative sowie dem Bauhof und Kulturamt für die Unterstützung.

Feine Lötarbeiten waren beim Verein „Technik für Kinder“ gefragt.
Feine Lötarbeiten waren beim Verein „Technik für Kinder“ gefragt.
Feine Lötarbeiten waren beim Verein „Technik für Kinder“ gefragt.
Rettungsminicar der BRK-Bereitschaft.
Rettungsminicar der BRK-Bereitschaft.
Rettungsminicar der BRK-Bereitschaft.
Die Stadt Plattling hatte eine große Maltafel aufstellen lassen.
Die Stadt Plattling hatte eine große Maltafel aufstellen lassen.
Die Stadt Plattling hatte eine große Maltafel aufstellen lassen.
Anstehen mussten die Kinder beim Kinderschminken des Vereins „Mostik“.
Anstehen mussten die Kinder beim Kinderschminken des Vereins „Mostik“.
Anstehen mussten die Kinder beim Kinderschminken des Vereins „Mostik“.

Schwere Jungs

Von 12 bis 17 Uhr war viel geboten, der Hauptandrang herrschte jedoch gegen 14 Uhr. Neben Spiel und Spaß konnten die Kinder auch etwas lernen - zum Beispiel bei der Polizei, wo sie die gut 35 Kilogramm schwere Schutzausrüstung probehalber anlegen durften. Obwohl kein Kind mehr, konnte auch Bürgermeister Hans Schmalhofer probieren, wie es sich anfühlt, ein „schwerer Polizeijunge“ zu sein.

Der MSC lud zum Probesitzen im Jugendkart ein. Bei der Wasserwacht übten sich die Kinder im Werfen eines Rettungssacks. Bei der Bereitschaft waren die zwei Miniaturrettungswägen gefragt. Wasserwacht und Bereitschaft hatten auch ihr Einsatzequipment ausgestellt. An vielen Stellen, wie etwa bei den Maltesern, beim „Eine-Welt-Laden“ oder dem Kinderschutzbund, durften die Kinder an einem Glücksrad drehen.

Der „Eine-Welt-Laden“ bot auch Fairtrade-Produkte an. Lange anstehen mussten die Kids beim Kinderschminken, das der interkulturelle Verein „Mostik“ oder der Kreisjugendring anboten. Letzterer hatte auch seine Spiele-Box ausgeschüttet.

Bitte einmal blasen!

Etwas Besonderes gab es beim Musikverein. Hier durfte jeder einmal „blasen“ und so testen, ob und wie er für ein Instrument geeignet ist. Auch Bürgermeister Hans Schmalhofer, Kulturamtsleiterin Katrin Tost und Mitarbeiterin Veronika Hirschenauer versuchten es.

Große Resonanz erfuhr das Bemalen von kleinen Steinen beim Plattlinger-Jugendtreff, das Löten beim Verein „Technik für Kinder“ oder das Bemalen einer Wand der Stadt Plattling.

Zur Freude der Kleinen hatten die Feuerwehren ihre Spritzen aufgebaut. Bei der FFW Pankofen konnte man ein Feuerwehrauto durch Anspritzen zum Fahren bringen, bei der FFW-Pielweichs kam es darauf an, Hütchen umzuspritzen, und bei der Plattlinger Wehr übte sich der Nachwuchs darin, den Rettungsspreizer zu bedienen. Bewegung brachten der TC Plattling, der ESC Plattling, die Spielvereinigung und der SV Pankofen ins Spiel. Die Kinder durften kleine Tennisbälle werfen oder beim Torwandschießen ihr fußballerisches Talent zeigen. Die Kampfkunstschule Geiger hatte eine Hüpfburg zum Austoben aufgestellt. Ganz Mutige versuchten sich beim Rodeoreiten, andere blieben lieber bei der Kindereisenbahn. Kurz vor Schluss holte dann Thomas Schuster (Haifarl) mit seiner Musik die Kinder auf die Bühne. Zu „Heit is so a schener Dog“ oder anderen Ohrwürmern wurde munter getanzt.

Für kulinarisches Wohlbefinden sorgten die Tanzschule „HeartBeat“ mit Schweinswürstl und Crêpes sowie mit Getränken.

Begehrt waren auch die Zuckerwatte vom „Eine-Welt-Laden“ und bei dem heißen Wetter auch ein Eis der Eisdiele Soravia. Auf der Bühne waren tänzerische Aufführungen geboten, von der Tanzcrew „FloyD“ aus Straubing über den interkulturellen Verein „Mostik“ und der Tanzschule „HeartBeat“ bis zu Magier „Guiseppe“.

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