Messerangriff
Mann verletzt Mitbewohner in Deggendorfer Unterkunft mit Messer

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In einer Asylbewerberunterkunft in Deggendorf ist ein Streit zwischen zwei Männern eskaliert. (Symbolbild)

Weil er am Samstagnachmittag, 12. Juli, einen Mitbewohner in einer Asylbewerberunterkunft verletzt haben soll, ermitteln Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei gegen einen 39-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung.
Wie die Polizei mitteilt, gerieten ersten Erkenntnissen zufolge die beiden gleichaltrigen Männer gegen 15.45 Uhr in der Unterkunft in der Stadtfeldstraße in Streit. Der Beschuldigte soll zunächst mit einem Stuhl auf den Mitbewohner losgegangen sein und ihn damit geschlagen haben. Anschließend habe er ein Messer gezogen und ihn an den Armen verletzt. Zudem soll er dem Mann mit dem Tod gedroht haben. Das Opfer konnte schließlich zum anwesenden Sicherheitsdienst flüchten, der die Polizei alarmierte.
Beide Männer wurden medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Ermittler ein Messer sicher, das als Tatwaffe in Frage kommt, heißt es.
Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Deggendorf führen die Ermittlungen. Am Sonntag erließ das Amtsgericht Haftbefehl wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.











