Haftbefehle erlassen
Hausdurchsuchung in Deggendorf: Verdächtiger springt aus Fenster

Am Donnerstagvormittag kam es in der Deggendorfer Stadtmitte zu einer Hausdurchsuchung in einem Mehrfamilienhaus. Dabei verletzte sich ein Bewohner des Hauses bei einem scheinbaren Fluchtversuch. Ein Haftrichter ordnete die Unterbringung zweier mutmaßlicher Drogenhändlern in einer JVA an.
Laut Polizei haben Ermittler der Kripo Deggendorf am Vormittag einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Deggendorf in einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt vollzogen. Nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen stehen vier Bewohner im Alter von 23, 25, 30 und 33 Jahren im Verdacht, mit Betäubungsmitteln zu handeln. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten insgesamt rund ein Kilogramm Kokain, ein Kilogramm Cannabis, Bargeld im hohen fünfstelligen Bereich sowie einen Baseballschläger, heißt es in einer Mitteilung der Polizei am Freitag.
Beim Öffnen der Wohnung soll ein 33-jähriger Bewohner aus dem Fenster im zweiten Stock gesprungen sein - offenbar, um zu flüchten. Er erlitt mehrere Knochenbrüche. Der Mann wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
Der 25-jährige Wohnungsinhaber wurde am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ den von der Staatsanwaltschaft Deggendorf beantragten Haftbefehl wegen des Verdachts des bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Der Mann befindet sich derzeit in einer JVA. Gegen den 33-Jährigen wurde nach Entlassung aus dem Krankenhaus ebenfalls ein Haftfehl entlassen. Der 23-Jährige und der 30-Jährige wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.












