Vermisster

75-Jähriger aus dem Bezirkskrankenhaus Mainkofen tot aufgefunden

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Der Mann verließ das Krankenhaus ohne erkennbaren Grund. (Symbolbild)

Der Mann verließ das Krankenhaus ohne erkennbaren Grund. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa, und Walter Wisberger

Die seit Dienstagabend andauernde Suche nach einem Mann aus dem Raum Wallersdorf nahm am Donnerstagvormittag ein tragisches Ende.
Wie die Polizei mitteilt, rückte die Feuerwehr gegen 10.20 Uhr zur Bergung einer Wasserleiche bei einem Weiher aus. Es kam jede Hilfe zu spät. Die Polizei geht derzeit von keiner Gewalt- oder Fremdeinwirkung aus, sondern von einem Unfallgeschehen.

Der Mann war am Dienstagabend gegen 21 Uhr zuletzt im Bezirksklinikum Mainkofen gesehen worden, das er ohne erkennbaren Grund verlassen hatte. Da er gesundheitlich angeschlagen war, liefen noch in der Nacht die ersten großangelegten Suchmaßnahmen an. Um 2.15 Uhr startete die erste Suche mit der Werkfeuerwehr Mainkofen und Drohneneinheiten aus Stephansposching und Deggendorf. Mehrere Stunden lang wurde das Klinikgelände und das nähere Umfeld erfolglos abgesucht.

Am Mittwochvormittag ab 9.30 Uhr waren über 160 Kräfte aus den Feuerwehren Natternberg-Rettenbach, Michaelsbuch, Pankofen, Steinkirchen, Fischerdorf, Deggendorf, Plattling und Aholming im Einsatz, ebenso die Werkfeuerwehren Mainkofen und Südzucker, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) sowie Drohnenteams aus Deggendorf, Stephansposching und Forsthart zur Personensuche alarmirt worden. Unterstützt wurden sie von Wasserwacht, Bergwacht, mehreren Rettungshundestaffeln mit Flächen- und Mantrailerhunden, einem Polizeihubschrauber und dem Rettungsdienst.

Trotz intensiver Suche wurde der Einsatz am Nachmittag ergebnislos beendet. Am Mittwochabend ab 20 Uhr begann eine dritte Suchaktion mit 135 Kräften aus Fischerdorf, Steinkirchen, Michaelsbuch, Pankofen, Natternberg, Stephansposching, Deggendorf und Plattling, erneut unterstützt von der UG-ÖEL. Auch dieser Einsatz, der bis in die späten Abendstunden dauerte, brachte keine neuen Erkenntnisse. Die Einsatzleitung oblag bei Uli Gleich, dem Kommandanten der Werkfeuerwehr Mainkofen, unterstützt von Kräften der Kreisbrandinspektion, darunter Kreisbrandrat Erwin Wurzer und Kreisbrandinspektor Josef Fritsch.

Am Donnerstagvormittag führte letztendlich das Auffinden einer leblosen Person bei einem nahegelegenen Weiher zur traurigen Gewissheit.

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