Als sich bei Furth die Welt veränderte

Vor 30 Jahren zerschnitten Soldaten den Eisernen Vorhang

Karl Reitmeier war dabei und schildert seine Erlebnisse

Ein Bild, das über Jahrzehnte hinweg undenkbar erschien: Tschechoslowakische Grenzsoldaten bauen im Februar 1990 zwischen Folmava und Furth im Wald den Eisernen Vorhang ab. Hätte nur Monate zuvor ein Tscheche gewagt, sich mit einem Bolzenschneider diesem Zaun zu nähern, hätte er dies unter Umständen mit seinem Leben bezahlt. Diese Fotos, die Karl Reitmeier und sein Kollege Franz Amberger damals schossen, gelten noch heute als Rarität. Grund: Niemand anders hatte es damals gewagt, davon Bilder zu machen. 

Ein Bild, das über Jahrzehnte hinweg undenkbar erschien: Tschechoslowakische Grenzsoldaten bauen im Februar 1990 zwischen Folmava und Furth im Wald den Eisernen Vorhang ab. Hätte nur Monate zuvor ein Tscheche gewagt, sich mit einem Bolzenschneider diesem Zaun zu nähern, hätte er dies unter Umständen mit seinem Leben bezahlt. Diese Fotos, die Karl Reitmeier und sein Kollege Franz Amberger damals schossen, gelten noch heute als Rarität. Grund: Niemand anders hatte es damals gewagt, davon Bilder zu machen. 

Das Gletschereis ist ewig, die Winter im Bayerischen Wald sind immer schneereich - und der Eiserne Vorhang wird nie fallen. Drei Einschätzungen, die in den 1980er Jahren wohl kaum jemand angezweifelt hat.

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