Beim Raith-Konzert
Festival-Stimmung auf der Further Gartenschau

Th. Linsmeier
Hunderte nutzten am Donnerstagabend jede Sitzgelegenheit, um es sich im neuen Chambauenpark gemütlich zu machen.
Auch wenn die dunklen Wolken bezüglich des Wetters manchen zweifeln ließen, die Massen kamen trotzdem am Donnerstagabend auf die Landesgartenschau: Geschätzte 2.000 Besucher hatten sich auf der Wiese vor der Sparkassen-Bühne eingefunden, um Susi Raith und ihren Spießern zu lauschen. Die enttäuschten dank toller handgemachter Musik vom Leben in der Oberpfalz, verknüpft mit Humor und manch lustiger Erzählung, nicht. Dem Publikum gefiel es sichtlich gut.
Was jedoch diesen Abend so besonders machte, war nicht nur das Konzert der renommierten Sängerin aus der Region, sondern das gesamte Ambiente. Lange vor Beginn strömten die Massen in den Chambauenpark und schleppten dabei aus allen Ecken des Gartenschaugeländes Sitzkissen und Stühle heran, worüber sogar Geschäftsführerin Claudia Knoll staunte: „Wo finden sie denn die überall? Ich wusste gar nicht, dass wir so viele haben ...“
Nachdem auch das Wetter hielt und die Temperaturen endlich angenehm waren, ergab sich eine Atmosphäre, wie sie kaum schöner hätte sein können. Hunderte saßen auf den Grünflächen, am Wegesrand, auf den Stühlen vor der Bühne und genossen einen schönen Sommerabend bei herrlicher Musik und auch guten Gesprächen. Kurzum: ein Ambiente, wie es die Gartenschau-Macher Monate vor dem Start immer wieder prophezeit hatten … - eben ein Sommernachtstraum, wie es ihn wohl nur heuer in Furth im Wald geben wird.











