Baden
Gesundheitsamt Cham gibt Entwarnung vor Blaualgen am Satzdorfer See

Das Gesundheitsamt Cham hatte ein verstärktes Algenwachstum im Satzdorfer See festgestellt. Wie die Behörde am Donnerstag, 24. Juli, mitteilte, bestand insbesondere im Bereich des Nord- und Ostufers ein Algenteppich. Nach einer weiteren Meldung des Gesundheitsamts am Mittwoch ist das Baden im See hinsichtlich des Algenwachstums wieder bedenkenlos möglich.
Ende Juli hieß es noch, dass man dort man von einem erhöhten Vorkommen von Blaualgen ausgehen müsse. Darunter könnten sich auch Arten befinden, die beim Absterben den Giftstoff Microcystin bilden. Microcystin kann bei Hautkontakt Reizungen von Haut und Schleimhäuten sowie der Augen hervorrufen. Gesundheitsrisiken gehen insbesondere vom Schlucken größerer Wassermengen aus. In diesem Fall seien Vergiftungserscheinungen mit Magen-Darm-Beschwerden oder Atemwegsprobleme möglich, heißt es in der Mitteilung weiter. In der Regel sei im Rahmen der Freizeitnutzung aber nur mit leichten und vorrübergehenden Beschwerden zu rechnen.
Das Gesundheitsamt bat um erhöhte Vorsicht beim Baden im Satzdorfer See. Badegäste sollten auf sichtbare Algenansammlungen achten und den Kontakt konsequent vermeiden. Es wurde abgeraten, Kinder im See baden und Tiere von dem Wasser trinken zu lassen.
Bei einer erneuten Prüfung des Gewässers auf Basis des vermehrten Algenwachstums bestand der See den Test der mikrologischen Probe zur Wasserqualität. Das Baden ist demnach wieder bedenkenlos möglich.









