Drogentote

Gericht prüft Anklage gegen Chamer Dealer

Nach dem Tod von drei Menschen in Cham prüft das Landgericht Regensburg, ob es im Fall eines mutmaßlichen Heroindealers zur Hauptverhandlung kommt.

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Das Landgericht prüft die Anklageerhebung gegen einen mutmaßlichen Heroindealer aus Cham. (Symbolbild)

Das Landgericht prüft die Anklageerhebung gegen einen mutmaßlichen Heroindealer aus Cham. (Symbolbild)

Das Landgericht Regensburg prüft derzeit, ob es im Fall eines mutmaßlichen Drogendealers aus Cham zu einer Hauptverhandlung kommt. Dem Mann wird nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen vorgeworfen, Heroin abgegeben zu haben, an dessen Folgen drei Menschen starben. Die Kriminalpolizei hatte Ende Juli 2025 mitgeteilt, gegen den damals 42-Jährigen bestehe der dringende Verdacht, durch die Abgabe von Heroin den Tod von drei Menschen leichtfertig verursacht zu haben.

Ausgangspunkt des Falls waren drei Todesfälle im April vergangenen Jahres in Cham. Innerhalb von zwei Tagen starben dort ein 33-Jähriger, ein 24-Jähriger und eine 20-Jährige. Die Polizei ging damals von einem möglichen Zusammenhang mit dem Konsum von Betäubungsmitteln aus. Spätere Ermittlungen und ein rechtsmedizinisches Gutachten erhärteten den Verdacht, dass hochpotentes Heroin im Spiel war. Die weiteren Ermittlungen führten schließlich zu einem Mann aus Cham. Er wurde am 30. Juli 2025 von Spezialkräften festgenommen. Bei dem Einsatz wurden nach übereinstimmenden Berichten vier Objekte durchsucht. Ob es in seinem Umfeld weitere mutmaßliche Abnehmer gab, dazu gaben die Ermittler keine Auskunft.

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