Sammelstelle
Bad Kötztinger Bulgarienhilfe klagt über Sperrmüll-Anlieferungen

Franz Weingut
Um die 20 Personen sind regelmäßig im Einsatz, um die Bulgarienhilfe am Laufen zu halten. Samstags von 10 bis 12 Uhr nehmen sie Waren an, alle sechs bis acht Wochen holt ein Lastwagen die Gegenstände ab.
Alle sechs bis acht Wochen kommt ein Transporter nach Bad Kötzting, um ausrangierte, aber noch gute Gebrauchsgegenstände bei den Garagen des alten Krankenhauses abzuholen. Das Ziel: Bulgarien. Schon seit 1995, Ottilie Altmann hat die Sammelstelle ins Leben gerufen, engagieren sich hierfür Kötztinger Bürger. In letzter Zeit aber komme es vermehrt vor, dass sie auf Sperrmüll stoßen. Der werde zum Teil einfach vor den Toren abgeladen - „und wir müssen ihn zum Recyclinghof bringen”, erklärt einer der Helfer: „Wir zahlen sogar für die Entsorgung.”
Deswegen appelliert er eindringlich an die Bürger vor Ort, nur noch „brauchbare, funktionsfähige und saubere Güter” anzuliefern - und das außerdem zu den Annahmezeiten (samstags von 10 bis 12 Uhr). Folgendes wird angenommen: Schuhe und Kleidung, Kleinmöbel wie Tische und Stühle oder für das Badezimmer, Matratzen und zerlegbare Einzelbetten. Für Geschirr herrscht Annahmestopp.
Die Bulgarienhilfe, die aktuell federführend von Käthe Faschingbauer und Angela Steinbauer betreut wird, gehört zum Hilfswerk „Ora International” mit Sitz in Österreich. Auch Flohmärkte für die in der Gemeinschaftsunterkunft lebenden Asylbewerber finden statt. Sie zahlen für die Ware einen Obolus.
