Geschichte
Auschwitz-Gedenken - Überlebende warnen vor neuem Hass

Jan Woitas/dpa
Der Holocaust-Gedenktag am 27. Januar erinnert an die Ermordung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden während des Nationalsozialismus. (Archivbild)
Aus Anlass des Holocaust-Gedenktags hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dazu aufgerufen, dem Antisemitismus offensiv entgegenzutreten. „Es ist Haltung und Handeln gefragt“, mahnte er in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. „Der Antisemitismus wächst, wo wir schweigen, wo wir keine Solidarität zeigen.“ Antisemitischen Haltungen müsse widersprochen werden - auf der Straße, aber vor allem im Privaten.
Der Holocaust-Gedenktag am 27. Januar erinnert an die Ermordung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden während des Nationalsozialismus. Das Datum bezieht sich auf die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 81 Jahren. Das Judentum sei „ein Teil von uns“, versicherte Steinmeier und betonte: „Deutschland ist nur ganz bei sich, wenn sich Jüdinnen und Juden in unserem Land sicher fühlen können.“








