Krieg gegen die Ukraine

Russland beschießt Kiew mit ballistischen Raketen

Der nächtliche Raketenangriff folgte auf einen Tag voller Drohneneinschläge.

Der nächtliche Raketenangriff folgte auf einen Tag voller Drohneneinschläge.

Von dpa

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht von Russland erneut mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Nach Auslösen des Luftalarms waren in der Stadt mehrere schwere Explosionen zu hören. Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte, zwei Menschen seien ums Leben gekommen, sechs weitere seien verletzt worden. Militärnahe Telegramkanäle zählten mindestens vierzehn Raketen in den ersten drei Angriffswellen.

Rettungskräfte seien in mehrere Stadtteile gerufen worden, schrieb Klitschko auf der Plattform Telegram weiter. In einem Stadtbezirk wurden demnach Fenster und die Fassade einer Entbindungsklinik von Raketentrümmern beschädigt, im Inneren des Gebäudes kam niemand zu Schaden. Auf dem Parkplatz der Einrichtung kam ein Mensch ums Leben. In einem anderen Stadtbezirk sei ein Haus beschädigt worden, möglicherweise seien dort Menschen unter den Trümmern eingeschlossen, erklärte Klitschko weiter. Örtliche Medien berichteten zudem von mehreren Bränden im Stadtgebiet.

Der Angriff nach 1.00 Uhr Ortszeit (0.00 Uhr MESZ) folgte auf einen Tag, an dem es bereits elfmal Luftalarm gegeben hatte. Immer wieder waren schnelle Kampfdrohnen mit Düsenantrieb eingeschlagen, gegen die die ukrainische Flugabwehr noch kaum Mittel hat. Ebenso fehlt es Kiew an Munition zum Abfangen ballistischer Raketen. Am Mittwoch waren nach Klitschkos Angaben in Kiew 2 Menschen getötet und 45 verletzt worden.

Russland überzieht das Nachbarland seit mehr als viereinhalb Jahren mit einem brutalen Angriffskrieg. Die Ukraine wehrt sich mit Hilfe westlicher Unterstützung.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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