Verteidigung

Nato-Manöver und Trump - „Auf Arbeitsebene merkt man nichts“

Geübt wird die schnelle Verlegung Tausender Soldatinnen und Soldaten innerhalb Europas von Süden und Westen nach Norden und Osten.

Geübt wird die schnelle Verlegung Tausender Soldatinnen und Soldaten innerhalb Europas von Süden und Westen nach Norden und Osten.

Von dpa

Die Nato zieht im Rahmen eines laufenden Großmanövers mehr als ein Dutzend Kriegsschiffe zusammen und schickt sie Richtung Deutschland. Die Verlegung ist Teil der größten Nato-Übung des Jahres, „Steadfast Dart 26“ (in etwa: standfester Pfeil) unter dem Kommando des deutschen Vier-Sterne-Generals Ingo Gerhartz. Dabei wird die schnelle Verlegung Tausender Soldatinnen und Soldaten innerhalb Europas von Süden und Westen nach Norden und Osten geübt. Hintergrund ist die Bedrohung durch Russland.

Gerhartz, der frühere Chef der Luftwaffe und verantwortliche Nato-Kommandeur für die Verteidigung Zentraleuropas besuchte im Rahmen der Übung den südspanischen Militärhafen Rota. Von dort sollen in den kommenden Tagen vier türkische und zwei spanische Schiffe auslaufen. Die Einheiten sollen am 11. Februar in Kiel ankommen.

Später stoßen weitere Schiffe aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Polen hinzu. Auf dem Weg nach Deutschland soll auch die Sicherung des Konvois durch Luftunterstützung geübt werden, denn im Konfliktfall würde ein Gegner höchstwahrscheinlich versuchen, solche Truppenverlegungen zu stören.

„Gerade In diesen Zeiten ist es so wichtig, dass wir die Einigkeit unserer Allianz, unserer Nato demonstrieren“, sagte Gerhartz in Rota. Es gehe nicht um eine Botschaft gegen jemanden, sondern um eine 360-Grad-Botschaft einer hohen Nato-Einsatzbereitschaft und eine Botschaft der Einigkeit in das Bündnis hinein.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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