Iran-Krieg

Iran bestätigt den Tod von Laridschani

Der Iran bestätigt den Tod des Generalsekretärs des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani. Foto Archiv

Der Iran bestätigt den Tod des Generalsekretärs des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani. Foto Archiv

Von dpa

Der Iran hat den Tod des Spitzenfunktionärs, Ali Laridschani, bestätigt. Die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars teilte mit, dass der Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates zum „Märyrer“ geworden sei. Auf dem ehemaligen Twitteraccount des ranghöchsten Sicherheitsbeamten hieß es, „ein Diener Gottes ist als Märtyrer zu seinem Herrn gelangt.“

Laridschani und der ebenfalls bei einem israelischen Luftangriff am Montag getötete Kommandeur der paramilitärischen Basidsch-Miliz, Brigadegeneral Gholamresa Soleimani, sollen nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim an diesem Mittwoch beigesetzt werden.

Laridschani hatte noch vor seinem Tod angekündigt, den Widerstand gegen die USA und Israel fortsetzen zu wollen. Der 67-Jährige war zuletzt zu einer zentralen Figur im iranischen Machtapparat aufgestiegen. Laridschani galt als wichtige Stimme, die den Iran auch nach außen vertrat. Seine Tötung dürfte es für die USA erschweren, eine Verhandlungslösung für ein mögliches Ende des Krieges zu finden.

Laridschani wurde im August 2025 auf den Posten im Sicherheitsrat berufen. In seiner Rolle als Generalsekretär vermittelte er zwischen Sicherheitsrat, dem Büro des Revolutionsführers, den Streitkräften und den Revolutionsgarden. Der 67‑Jährige zählte nach dem Tod von Revolutionsführer, Ali Chamenei, zu den wichtigsten Krisenmanagern des Landes.

Wie viele heutige Politiker im Iran machte er zunächst Karriere bei den Revolutionsgarden. Er stieg bis zum Brigadegeneral auf, ehe er Anfang der 90er Jahre aus dem aktiven Dienst ausschied.

Die USA hatten zuletzt eine Belohnung von bis zu zehn Millionen Dollar für Hinweise auf iranische Führungspersönlichkeiten angeboten, darunter auch Laridschani.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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