Diplomatie

Frankreich verschiebt G7-Gipfel - Wegen Trumps Käfigkampf?

2025 war Kanadas Premierminister Mark Carney (Mitte) Gastgeber des G7-Gipfels, in diesem Jahr wird Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (l) US-Präsident Donald Trump (r) und die anderen G7-Chefs empfangen. (Archivbild)

2025 war Kanadas Premierminister Mark Carney (Mitte) Gastgeber des G7-Gipfels, in diesem Jahr wird Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (l) US-Präsident Donald Trump (r) und die anderen G7-Chefs empfangen. (Archivbild)

Von dpa

Frankreich hat den diesjährigen G7-Gipfel im Kurort Évian um einen Tag verschoben. Grund dafür ist nach einem Bericht des Magazins „Politico“ eine Terminkollision mit einem Kampfsport-Event im Weißen Haus. Das Treffen der führenden demokratischen Wirtschaftsmächte ist nun vom 15. bis zum 17. Juni geplant. Ursprünglich hatte der Élysée-Palast den 14. bis 16. Juni als Termin ausgegeben.

„Politico“ beruft sich in seinem Artikel auf zwei Personen, die Kenntnisse über die G7-Planung haben. Aus dem Élysée-Palast gab es dafür keine Bestätigung. Eine Sprecherin teilte lediglich mit: „Das Gipfeldatum ist das Ergebnis unserer Konsultationen mit all unseren G7-Partnern.“

US-Präsident Donald Trump hatte bereits vor einigen Monaten angekündigt, an seinem 80. Geburtstag ein Kampfsport-Spektakel auf dem Gelände des Weißen Hauses ausrichten zu lassen. Das Event der für martialische Käfigkämpfe bekannten Ultimate Fighting Championship (UFC) soll am 14. Juni stattfinden.

An Trumps 80. Geburtstag soll es auf dem Rasen des Weißen Hauses ein Kampfsport-Spektakel geben. (Archivbild)

An Trumps 80. Geburtstag soll es auf dem Rasen des Weißen Hauses ein Kampfsport-Spektakel geben. (Archivbild)

Die UFC ist die größte Profi-Liga für Mixed Martial Arts (MMA), einen vor allem in den USA beliebten Kampfsport, der verschiedene Disziplinen miteinander vereint. Kämpfer nutzen bei ihren Duellen im käfigartigen Ring unter anderem Elemente und Techniken aus dem Boxen, Kickboxen und Ringen. Anders als etwa beim Wrestling sind die Duelle nicht gestellt. Im Gegenteil: Nicht selten wird Blut vergossen oder einer der Kombattanten bewusstlos geprügelt. Trump ist ein Fan des Kampfsport-Spektakels und saß schon mehrfach als Zuschauer im Publikum.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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