Wetter
Wintereinbruch führt zu Unfällen und Verkehrseinschränkungen

Christian Charisius/dpa
Schnee, Glätte und Kälte - der Wintereinbruch hat vielerorts in Deutschland den Verkehr behindert und Reisepläne durchkreuzt
Nach dem Wintereinbruch zum Jahresbeginn haben Schnee, Glätte und Kälte Deutschland fest im Griff. Am Sonntag soll es meist stark bewölkt bis bedeckt bleiben, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Lediglich ganz im Süden sei mit viel Sonne zu rechnen. Vorrangig vom Nordwesten her bis zum Erzgebirge komme es zu Schneeschauern. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 und minus 3 Grad.
In der Nacht zum Montag erwarten die Meteorologen teils zweistellige Minusgrade. Im Süden sind demnach Tiefstwerte zwischen minus 10 und minus 15 Grad möglich, im Rest des Landes zwischen minus 3 und minus 9 Grad. Dabei seien vor allem im Norden Schneeschauer möglich.
Am Montag komme es insbesondere in Küstennähe zu schauerartigen Schneefällen, vereinzelt seien auch Graupelgewitter möglich. Im Süden soll es hingegen weitgehend trocken bleiben. Abseits von größeren Nebelfeldern zeige sich zudem die Sonne vermehrt.
Am Dienstag erwartet der DWD eisige Temperaturen und Dauerfrost fast im gesamten Land. Lediglich auf den Nordseeinseln und am Niederrhein seien zarte Plusgrade möglich. Ansonsten lägen die Höchsttemperaturen bei weitgehend trockenem Wetter zwischen minus 6 und minus 1 Grad.

Joshua Rzepka/onw-images/dpa
Bundesweit gab es Unfälle, vielfach blieb es dabei aber bei Blechschäden.
Auf der A1 fuhr zwischen dem Dreieck Ahlhorn und der Anschlussstelle Cloppenburg eine 36-Jährige mit ihrem Auto gegen ein Verkehrszeichen. Die Frau kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Häufig blieb es bei den Unfällen aber bei leichten Verletzungen sowie Blechschäden.
Zahlreiche Unfälle wurden auch aus Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpoomern und Baden-Württemberg gemeldet. In Bayern kippte auf der schneebedeckten Autobahn 93 bei Wernberg-Köblitz der Anhänger eines Lastwagens und platzte auf - auf der Fahrbahn in der Oberpfalz verteilte sich eine Ladung Lachs.
Im Raum Bremen kam es zu starken Beeinträchtigungen im Regionalverkehr der Deutschen Bahn, es gab Verspätungen von einer Stunde und Teilausfälle von Verbindungen. Das Eisenbahnunternehmen Metronom teilte mit, angesichts der hohen Neuschneemengen stießen die Weichenheizungen zunehmend an ihre technischen Grenzen. Der Schnee könne nicht mehr vollständig abgetaut werden und gefriere in vielen Fällen unmittelbar erneut. Weichen und Signale fielen vereinzelt aus.
Am Flughafen Düsseldorf konnten am Samstagnachmittag für 40 Minuten keine Flugzeuge starten oder landen, die Piste wurde nach Angaben eines Sprechers komplett vom Schnee befreit.
Das Winterwetter hält erst einmal an. In der Nacht zum Montag erwartet der Deutsche Wetterdienst teils zweistellige Minusgrade. Im Süden sind demnach Tiefstwerte zwischen minus 10 und minus 15 Grad möglich, im Rest des Landes zwischen minus 3 und minus 9 Grad. Dabei seien vor allem im Norden Schneeschauer möglich.
Am Montag komme es insbesondere in Küstennähe zu schauerartigen Schneefällen, vereinzelt seien auch Graupelgewitter möglich. Im Süden soll es hingegen weitgehend trocken bleiben. Abseits von größeren Nebelfeldern zeige sich zudem die Sonne vermehrt.
Am Dienstag erwartet der DWD eisige Temperaturen und Dauerfrost fast im gesamten Land. Lediglich auf den Nordseeinseln und am Niederrhein seien zarte Plusgrade möglich. Ansonsten lägen die Höchsttemperaturen bei weitgehend trockenem Wetter zwischen minus 6 und minus 1 Grad.








