Bahn steht still

Was über die Einstellung des Bahnverkehrs bekannt ist

Bahnverkehr wegen Funkstörung bundesweit eingestellt.

Bahnverkehr wegen Funkstörung bundesweit eingestellt.

Von dpa

Der Verkehr der Deutschen Bahn ist am Abend gegen 22.30 Uhr wegen einer Funkstörung bundesweit eingestellt worden. Kurz nach Mitternacht rollten die ersten Züge wieder. Die Bahn teilte mit, die Störung sei behoben.

Was wir wissen:
Ursache: Die Bahn nennt als Ursache eine Funkstörung. Betroffen ist der digitale Bahnfunk GSMR. Die Ursache sei identifiziert. Man arbeite mit Hochdruck an der Beseitigung der Störung. Genauere Informationen gab es zunächst nicht.

Was erwartet die Passagiere? In Frankfurt am Main informierte die Bahn, wer mit dem Deutschlandticket unterwegs sei, solle sich ein Taxi/Hotel nehmen und die Kosten über die Fahrgastrechte einreichen (Erstattung bis 120 Euro). Ein Bahnsprecher sagte, es würden Taxi- und Hotelgutscheine ausgegeben. Darüber hinaus würden Aufenthaltszüge gestellt. Zuvor hatte Bahnchefin Evelyn Palla der „Bild“-Zeitung gesagt, es werde nun versucht, die Züge in die Bahnhöfe zu bekommen.

Wer war noch betroffen? Unter anderem der Güterverkehr, der vor allem abends und nachts unterwegs ist. Betroffen waren aber in einigen Städten auch Privatbahnen und S-Bahnen, die von der DB betrieben werden. In Berlin war der Verkehr im gesamten S-Bahn-Netz eingestellt. In Stuttgart hieß es, es würden alle S-Bahnen im gesamten S-Bahn-Netz an den Bahnsteigen zum Halten gebracht.

Weitere Folgen: Am späten Abend wurden zunächst alle Züge an Bahnhöfen zurückgehalten.

Was wir nicht wissen:

Wie viele Passagiere sind betroffen?

Wie teuer wird die Störung für die Bahn?

Was bedeutet die Störung des digitalen Bahnfunks?

Gibt es keine Ersatzsysteme?

Inwieweit ist das Ausland von der Störung betroffen?

Wann läuft der Bahnverkehr wieder normal?

Gibt es Folgeschäden oder weitere technische Probleme?

Kann ein Anschlag ausgeschlossen werden?

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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