Raumfahrt

US-Astronautin Christina Koch erhält Asturien-Preis

Die Jury würdigt Koch als «Inspiration für künftige Generationen». (Archivbild)

Die Jury würdigt Koch als «Inspiration für künftige Generationen». (Archivbild)

Von dpa

Die US-Astronautin Christina Koch erhält den Prinzessin-von-Asturien-Preis 2026 in der Sparte Eintracht. Koch, die erste Frau an Bord einer Mondmission der Nasa, sei eine „Inspiration für künftige Generationen“, insbesondere für Frauen, teilte die Jury des renommierten Preises bei der Bekanntgabe der diesjährigen Siegerin in Oviedo im Norden Spaniens mit.

Die 47-Jährige aus Grand Rapids (Michigan) war Besatzungsmitglied der Nasa-Mission „Artemis 2“, die im April die Rückkehr des Menschen in die Mondumlaufbahn nach mehr als 50 Jahren markierte. Es war der erste bemannte Flug zum Erdtrabanten seit „Apollo 17“ im Jahr 1972.

Zuvor hatte Koch 2019 gemeinsam mit ihrer Kollegin Jessica Meir am ersten rein weiblichen Weltraumspaziergang der Geschichte teilgenommen. Zudem hält sie mit 328 Tagen den Rekord für den längsten Weltraumaufenthalt einer Frau.

Der Werdegang der US-Amerikanerin sei ein Symbol für die Fähigkeit des Menschen, Herausforderungen durch Arbeit, Zusammenarbeit und Empathie zu überwinden, hieß es in der Mitteilung der Jury. Ihr persönlicher Einsatz habe dazu beigetragen, „die Grenzen der Menschheit zu erweitern“.

Die „Premios Princesa de Asturias“ gelten als die Nobelpreise Spaniens und sind nach der Thronfolgerin benannt. Sie werden alljährlich in acht Sparten vergeben. Alle Sieger werden jedes Jahr nach und nach bekanntgegeben. Zu den Siegern 2026 zählen unter anderem der argentinische Fußballstar Lionel Messi in der Sparte Sport sowie Rock-Ikone Patti Smith in der Sparte Künste.

Die Preisträger erhalten jeweils 50.000 Euro und die Nachbildung einer Statue von Joan Miró. Die Auszeichnungen werden Ende Oktober von König Felipe VI. (58) und Kronprinzessin Leonor (20) in Oviedo überreicht.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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