Hitzewelle

Hitze breitet sich im Süden aus - Fast 33 Grad in Südbaden

Am Mittwoch stiegen die Temperaturen in Deutschland auf über 30 Grad.

Am Mittwoch stiegen die Temperaturen in Deutschland auf über 30 Grad.

Von dpa

Der Sommer nimmt allmählich Fahrt auf: Bei strahlend blauem Himmel und bestem Freibadwetter sind die Temperaturen vor allem im Süden Deutschlands vielerorts über die 30-Grad-Marke geklettert. In Müllheim in Südbaden stieg das Thermometer am Mittwoch auf 32,7 Grad und erreichte damit in Deutschland den höchsten Wert des Tages, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Abend auf dpa-Nachfrage mitteilte. Bei den gemessenen Temperaturen handelt es sich um vorläufige Werte. Ähnlich heiß war es im badischen Rheinfelden und in Konstanz mit 32 Grad.

Von dem bisherigen Temperaturrekord sind diese Zahlen jedoch noch weit entfernt. Dieser wurde am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl gemessen: 41,2 Grad zeigte das Thermometer damals an. Der höchste jemals im Monat Juni gemessene Wert wurde ebenfalls 2019 gemessen: 39,6 Grad hatten die Wetterexperten am 30. Juni in Bernburg in Sachsen-Anhalt registriert. Die bisher höchste gemessene Temperatur in diesem Jahr war 33,4 Grad in Waghäusel-Kirrlach (Baden-Württemberg) am 26. Mai.

Am Donnerstag beginnt laut Vorhersage eine Hitzephase mit hoher Wärmebelastung. Warme bis heiße Luftmassen setzen sich von Südwesten kommend immer weiter durch. Der Sommer komme mit Macht, so der Wetterdienst. Schon am Mittwochabend gaben die Experten eine Hitzewarnung für Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, und Teile Nordrhein-Westfalens, Hessens und Bayerns aus. Die amtliche Warnung gilt demnach für diese Regionen von Donnerstag 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr.

Eine allgemeingültige Definition einer Hitzewelle gibt es nicht. Der Deutsche Wetterdienst beschreibt eine Hitzewelle als eine mehrtägige Periode mit ungewöhnlich hoher Wärmebelastung. Hitzewellen bedeuten ein großes Risiko für die Gesundheit, insbesondere für alte und kranke Menschen. Daher warnt der Deutsche Wetterdienst mit seinem Hitzewarnsystem vor Tagen mit hoher thermischer Belastung auf Grundlage der gefühlten Temperatur und einem Simulationsmodel zur Berechnung der Wärmebelastung in Innenräumen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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