Unwetter in Südeuropa

Portugiesen sollen sich mit Notfallpaket gegen Sturm rüsten

«Leonardo» könnte viel Regen und hohe Wellen an den Küsten Spaniens und Portugals bringen. (Archiv-Bild)

«Leonardo» könnte viel Regen und hohe Wellen an den Küsten Spaniens und Portugals bringen. (Archiv-Bild)

Von dpa

Über Portugal und Spanien ziehen ungewöhnlich viele Atlantiktiefs hinweg. Für Mittwoch sagten die Wetterdienste beider Länder die Ankunft eines weiteren Sturms vom Atlantik her vorher. Tief „Leonardo“ werde erneut heftige Niederschläge und stürmische Winde mit sich bringen, hieß es. Vergangene Woche hatte der Sturm „Kristin“ mit Windgeschwindigkeiten von teils mehr als 200 Kilometern pro Stunde in Portugal schwere Zerstörungen angerichtet.

Für einige Küstenabschnitte der portugiesischen Azoren-Inseln wurde wegen der Gefahr sehr hoher Wellen durch „Leonardo“ die höchste Warnstufe Rot ausgerufen, wie der staatliche TV-Sender RTP berichtete. Auf dem Festland bereiteten sich die Menschen so gut es ging auf weitere Überschwemmungen vor. Die bereits stark gesättigten Böden und gut gefüllten Stauseen können kaum noch zusätzliches Wasser aufnehmen.

Auch in Spanien wurde weiterer Sturm mit starken Niederschlägen erwartet. Ein Regenschirm wie hier in Málaga hilft da kaum. (Archiv-Bild)

Auch in Spanien wurde weiterer Sturm mit starken Niederschlägen erwartet. Ein Regenschirm wie hier in Málaga hilft da kaum. (Archiv-Bild)

Die Polizei in Portugal rief die Menschen auf, ein Notfallpaket für 72 Stunden mit Trinkwasser, haltbaren Lebensmitteln, Medikamenten, einer Powerbank, wichtigen Dokumenten, Kleidung und anderen essenziellen Dingen vorzubereiten. Landesweit waren am Dienstagmittag noch immer rund 116.000 Menschen ohne Strom.

Auch in Spanien gab es Warnungen vor Starkregen und Sturm, vor allem in Andalusien im Süden des Landes. Der spanische Wetterdienst Aemet warnte vor sehr hohen Wellen an den Küsten im Süden und sogar auf Mallorca und anderen Baleareninseln.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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