Urteil

Arzt nach Matthew Perrys Tod zu Hausarrest verurteilt

Perrys Tod im Oktober 2023 löste weltweit Bestürzung und Trauer aus. (Archivbild)

Perrys Tod im Oktober 2023 löste weltweit Bestürzung und Trauer aus. (Archivbild)

Von dpa

Im Zusammenhang mit dem Tod von „Friends“-Star Matthew Perry hat ein Gericht einen Arzt aus San Diego zu acht Monaten Hausarrest verurteilt. Das berichteten die „Los Angeles Times“ und der Sender CBS unter Berufung auf eine Gerichtsentscheidung in Los Angeles. Zudem muss er 300 Stunden Sozialdienst leisten.

Der 55-jährige Mediziner hatte sich 2024 schuldig bekannt, das Narkosemittel Ketamin für Perry beschafft zu haben. Laut der Anklage soll der Arzt aus San Diego einem Kollegen in Los Angeles unter anderem mit einem gefälschten Rezept eine größere Menge Ketamin für den Schauspieler verkauft haben. Der 44 Jahre alte Mediziner aus Los Angeles war bereits Anfang Dezember zu zweieinhalb Jahre Gefängnis verurteilt worden.

Der Arzt aus San Diego kam um eine Gefängnisstrafe herum. Er habe mit den Behörden kooperiert und bereitwillig seine ärztliche Lizenz abgegeben, schrieb die „Los Angeles Times“.

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten nach Perrys Tod schwere Vorwürfe gegen fünf Festgenommene vorgebracht. Neben den beiden Ärzten haben auch die anderen mittlerweile ihre Schuld eingeräumt, darunter ein Assistent des Schauspielers und eine Drogenlieferantin. In diesen Fällen wird das Strafmaß 2026 erwartet.

Perry war am 28. Oktober 2023 im Alter von 54 Jahren tot im Whirlpool seines Hauses in Los Angeles gefunden worden. Der Schauspieler war mit der zwischen 1994 und 2004 in den USA produzierten TV-Serie „Friends“ über sechs junge Freunde in New York weltweit berühmt geworden. Sein Tod hatte weltweit Schock und Trauer ausgelöst.

Zuvor hatte der Schauspieler wiederholt öffentlich über seinen Kampf gegen Suchterkrankungen gesprochen. Berichten zufolge hatte er sich wegen Depressionen und Angstzuständen einer Ketamin-Therapie unter ärztlicher Aufsicht unterzogen. Zusätzlich soll er sich das Mittel auf dem Schwarzmarkt besorgt haben.

Nach Angaben der Gerichtsmediziner starb Perry an den Auswirkungen von Ketamin. Hinzu kamen unter anderem Ertrinken, eine Herzkrankheit und die Auswirkungen eines Mittels zur Behandlung von Opioid-Abhängigkeiten. Der Tod wurde als Unfall eingeordnet.

Der nun verurteilte Arzt kommt um eine Gefängnisstrafe herum. (Archivbild)

Der nun verurteilte Arzt kommt um eine Gefängnisstrafe herum. (Archivbild)

Der nun verurteilte Arzt kam glimpflicher davon, weil er nach Angaben seines Anwalt früh seine Schuld eingeräumt und mit den Behörden kooperiert hatte. Außerdem gab er bereitwillig seine ärztliche Lizenz ab. Der Anwalt sprach deshalb von einem fairen und gerechten Strafmaß.

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten nach Perrys Tod schwere Vorwürfe gegen fünf Festgenommene erhoben - sie sollen unter anderem seine Suchtprobleme ausgenutzt haben, um sich zu bereichern. Neben den beiden Ärzten haben auch die anderen mittlerweile ihre Schuld eingeräumt, darunter ein Assistent des Schauspielers und eine Drogenlieferantin. In diesen Fällen wird das Strafmaß 2026 erwartet.

Die längste Strafe von bis zu 65 Jahren Gefängnis droht der als „Ketamin-Königin“ bekannten Dealerin. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft lieferte die Frau unter anderem jene Dosis des Narkosemittels Ketamin, die zum Tod des Schauspielers führte.

Perry war am 28. Oktober 2023 im Alter von 54 Jahren tot im Whirlpool seines Hauses in Los Angeles gefunden worden. Der Tod des Schauspielers, der mit der 1994 bis 2004 in den USA produzierten TV-Serie „Friends“ über sechs junge Freunde in New York weltweit berühmt gewordene war, löste weltweit Bestürzung und Trauer aus.

Zuvor hatte Perry hatte wiederholt öffentlich über seinen Kampf gegen Suchterkrankungen gesprochen. Berichten zufolge hatte er sich wegen Depressionen und Angstzuständen einer Ketamin-Therapie unter ärztlicher Aufsicht unterzogen. Zusätzlich soll er sich das Mittel auf dem Schwarzmarkt besorgt haben.

Nach Angaben der Gerichtsmediziner starb Perry an den Auswirkungen des Ketamin-Konsums. Hinzu kamen unter anderem eine Herzkrankheit und die Auswirkungen eines Mittels zur Behandlung von Opioid-Abhängigkeit. Sein Tod wurde als Unfall eingeordnet.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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