Kriminalität

Tatverdächtiger nach Angriff auf Mutter und Kinder gefasst

Am frühen Samstagmorgen rückten Einsatzkräfte wegen eines Messerangriffs aus - ein 20-Jähriger soll eine Mutter und vier Kinder attackiert haben.

Am frühen Samstagmorgen rückten Einsatzkräfte wegen eines Messerangriffs aus - ein 20-Jähriger soll eine Mutter und vier Kinder attackiert haben.

Von dpa

Bei einem Messerangriff in Bergkamen im Ruhrgebiet sind eine Mutter und ihre vier Kinder schwerst verletzt worden - das jüngste Opfer ist drei Jahre alt. Darüber informierten Polizei und Staatsanwaltschaft. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen 20 Jahre alten Bekannten der Mutter handeln. Nach der Tat sei er geflohen. Einsatzkräfte suchten nach ihm. Die Ermittler werteten die Tat als versuchten Mord. Mehrere Medien berichteten.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war es am Morgen um 5.30 Uhr in der Wohnung der 26 Jahre alten Frau zu dem Angriff gekommen. Zunächst sei der 20-Jährige auf die Mutter losgegangen, danach auf die Kinder. Dabei handle es sich um drei Söhne im Alter von drei, fünf und sieben Jahren sowie um eine Tochter im Alter von acht Jahren.

Die Fahndung nach dem Mann dauerte mehrere Stunden an.

Die Fahndung nach dem Mann dauerte mehrere Stunden an.

Nach dem Angriff floh der Mann nach Angaben der Ermittler vom Tatort. Die Polizei leitete eine große Fahndung ein und veröffentlichte unter anderem Fotos von ihm. Sie bat die Bevölkerung um Mithilfe und warnte davor, den 20-Jährigen eigenmächtig anzusprechen. Stattdessen sollte man den Notruf wählen. Die Ermittler werteten die Tat als versuchten Mord.

Bei den Kindern handelt es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft um drei Jungs im Alter von drei, fünf und sieben Jahren sowie um ein Mädchen im Alter von acht Jahren. Die Verletzungen wurden als „schwerst“ beschrieben. Die Achtjährige etwa soll 15 bis 20 Stich- und Schnittverletzungen am gesamten Körper und am Kopf erlitten haben. Auf Aufnahmen vom Tatort waren Rettungskräfte und Polizisten zu sehen.

Mutter und Kinder kamen nach dem Angriff in Krankenhäuser. Ob für die Opfer auch Lebensgefahr besteht, war zunächst unklar. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft hatte erklärt, man könne bei der Achtjährigen sicherlich von einer „abstrakten Lebensgefahr“ ausgehen. Am Abend aber gab es etwas Zuversicht: Die Familie sei gesundheitlich „soweit stabil“, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

Die Polizei nahm nach der Festnahme ihren öffentlichen Fahndungsaufruf nach dem 20-Jährigen wieder zurück.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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