Großbritannien

Mehrere Häuser bei Waldbränden in England zerstört

Mehrere Häuser wurden bei den Bränden zerstört oder schwer beschädigt.

Mehrere Häuser wurden bei den Bränden zerstört oder schwer beschädigt.

Von dpa

Wie in vielen Teilen Deutschlands und in anderen Ländern Europas ringen auch Einsatzkräfte in England mit mehreren Waldbränden. Tausende Notrufe gingen bislang allein wegen unterschiedlicher Brände in den West Midlands ein, mehrere Häuser wurden dort von den Flammen zerstört oder schwer beschädigt. Den derzeit größten Brand in der Region in der Stadt Stourbridge bezeichnete der lokale Feuerwehrchef Simon Tuhill als einen der „schwerwiegendsten“ Vorfälle, mit denen die Feuerwehr dort jemals konfrontiert gewesen sei. Er sprach von „umfangreichen“ Zerstörungen.

Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen in verschiedenen Gebieten gleichzeitig, hieß es am Morgen in einer Mitteilung der Feuerwehr. Dabei mache man Fortschritte. 14 Löschfahrzeuge seien weiterhin vor Ort, um unter anderem Glutnester zu bekämpfen und die Gefahr eines erneuten Aufflammens im Blick zu behalten.

Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen in verschiedenen Gebieten gleichzeitig.

Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen in verschiedenen Gebieten gleichzeitig.

Die Menschen wurden darum gebeten, sich von dem betroffenen Gebiet fernzuhalten. Nach Angaben der lokalen Rettungsdienste mussten sechs Menschen vor Ort behandelt werden. Zwei von ihnen kamen demnach wegen Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus.

Der britische Premierminister Andy Burnham würdigte die Arbeit der Feuerwehr. Es sei schrecklich, zu sehen, wie im ganzen Land Häuser und Gemeinden von Bränden heimgesucht würden, während die Hitzewelle anhalte, schrieb er in der Nacht auf der Plattform X.

„Unsere Feuerwehrleute arbeiten unter unglaublich schwierigen Bedingungen und setzen sich selbst Gefahren aus, um die Sicherheit von anderen zu gewährleisten“, erklärte Burnham. Dafür gebühre ihnen ein riesiger Dank.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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