Notfälle

Zwei Tote und zwei Schwerstverletzte bei Flugzeugabsturz

Bei dem Flugzeugabsturz im hessischen Viernheim sind zwei Männer gestorben, eine Frau und ein Kleinkind wurden schwerst verletzt.

Bei dem Flugzeugabsturz im hessischen Viernheim sind zwei Männer gestorben, eine Frau und ein Kleinkind wurden schwerst verletzt.

Von dpa

Bei einem Flugzeugabsturz im hessischen Viernheim sind zwei Männer gestorben. Eine Frau und ein Kleinkind wurden schwerst verletzt. Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilte, stürzte das Kleinflugzeug aus bislang ungeklärter Ursache im Anflug auf einen Flugplatz im baden-württembergischen Weinheim ab, auf dem ein Luftsport-Sommerfest stattfand.

Nach Angaben der Polizei starben der 67 Jahre alte, mutmaßliche Pilot und ein 76 Jahre alter Passagier. Eine 40 Jahre alte Frau und das dreijährige Kind wurden mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Orte Viernheim und Weinheim liegen genau an der Grenze der beiden Bundesländer und damit nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Auf dem Flugplatz in Weinheim fand an diesem Wochenende ein Sommerfest des Luftsportvereins Weinheim-Bergstraße 1932 statt. Angekündigt waren auch mehrere Kunstflüge. Der Verein schaltete seine Internetseite wenig später ab.

Das Flugzeug stürzte aus bislang ungeklärter Ursache ab.

Das Flugzeug stürzte aus bislang ungeklärter Ursache ab.

Zertrümmertes Flugzeug

Mehrere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, der Polizei und des Deutschen Roten Kreuzes waren vor Ort. Sowohl ein Hubschrauber der DRF Luftrettung als auch ein Hubschrauber des ADAC flogen über der Unfallstelle.

Das kleine, rot-weiße Flugzeug machte eine Bruchlandung auf einer Rasenfläche direkt neben einer Reihe von Büschen. Die vordere Hälfte wurde dabei nahezu vollständig zerstört. Trümmerteile lagen rund um das Flugzeug verteilt. Unmittelbar hinter den Büschen befindet sich eine Startbahn des Flugplatzes, von der während der Unfallaufnahme noch weitere Maschinen starteten.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat laut Polizeiangaben die Sicherstellung des Flugzeugwracks angeordnet. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat demnach zusammen mit der Kriminalpolizei die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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