Unruhige Nacht

Erdbeben der Stärke 3,3 in Ostbayern? Das ist bisher bekannt

Aus Cham, Arnschwang und Wiesenfelden wurden nächtliche Erschütterungen gemeldet. Eine Erdbebenkarte zeigt ein Beben der Stärke 3,3 im deutsch-tschechischen Grenzgebiet.

Menschen aus der Oberpfalz und Niederbayern berichten von nächtlichen Erschütterungen. (Symbolbild) 

Menschen aus der Oberpfalz und Niederbayern berichten von nächtlichen Erschütterungen. (Symbolbild) 

Wahl-O-Mat
Von Redaktion idowa

Ein dumpfes Grollen, vibrierende Böden und wackelnde Möbel: Menschen aus der Oberpfalz und Niederbayern berichten von ungewöhnlichen Erschütterungen in der Nacht auf Donnerstag. Auf dem Erdbebenportal „VolcanoDiscovery“ schildern Nutzer unter anderem aus Cham, Arnschwang und Wiesenfelden ihre Beobachtungen. Eine Karte des Portals Erdbebennews zeigt ein Erdbeben der Stärke 3,3 im deutsch-tschechischen Grenzgebiet.

Besonders eindrücklich fällt die Schilderung aus Cham aus. Ein Nutzer berichtet von einem vibrierenden Boden und einem tiefen Grollen. Es habe sich angehört, als würde ein Lastwagen direkt durch das Zimmer fahren. Zunächst habe die Person gedacht, etwas sei gegen das Haus geprallt, dann an eine Explosion. Die Erschütterung habe ihr Angst gemacht.

Auch aus Arnschwang (Landkreis Cham) gibt es eine Meldung. Ein Nutzer schreibt, er habe zunächst ein dumpfes Grollen gehört. Anschließend habe das Haus für wenige Sekunden gewackelt.

Selbst aus Wiesenfelden (Landkreis Straubing-Bogen) wird eine ungewöhnliche Wahrnehmung geschildert. Dort habe es sich angefühlt, als würde ein riesiger Traktor direkt neben dem Haus vorbeifahren – sowohl vom Geräusch als auch von den Vibrationen her.

Die Schilderungen wurden auf dem Portal „VolcanoDiscovery“ veröffentlicht und konnten bislang nicht unabhängig überprüft werden. Ob sie alle mit demselben seismischen Ereignis zusammenhängen, ist noch unklar. Eine Karte des Portals „Erdbebennews“ weist für den 22. Oktober ein Beben der Magnitude 3,3 im deutsch-tschechischen Grenzgebiet aus. Unsere Redaktion hat beim Bayerischen Erdbebendienst angefragt, ob das Ereignis bestätigt werden kann, wo genau das Epizentrum lag und welche Stärke gemessen wurde. Eine Antwort steht noch aus.

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