Falsche Todesmeldungen

Kater Larry: Berichte über meinen Tod sind stark übertrieben

Kater Larry lebt. (Archivbild)

Kater Larry lebt. (Archivbild)

Von dpa

Kater Larry, seines Zeichens oberster Mäusefänger Großbritanniens, hat einen Bericht über seinen Tod mit einem berühmten Zitat des US-Autors Mark Twain zurückgewiesen. „Berichte über meinen Tod sind stark übertrieben...“, hieß es auf seinem X-Account in der Nacht. Zuvor hatte das Portal „Politics UK“ gemeldet, der Kater sei tot, die Nachricht später aber selbst widerrufen. Der Bericht beruhe auf einer vertrauenswürdigen Quelle, die aber gehackt worden sei, teilte das Portal mit.

Das auf Larrys Account leicht abgeänderte Zitat stammt von Mark Twain. 1897 kursierte in mehreren Zeitungen das Gerücht, der Schöpfer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn liege im Sterben oder sei bereits tot. Twain antwortete: „Die Nachricht über meinen Tod war eine Übertreibung.“ Der Irrtum sei wohl dadurch entstanden, dass ein Cousin in London schwer erkrankt gewesen sei.

Larry - der heimliche Herrscher

„The Right Honourable Larry“ war von dem früheren Premierminister David Cameron im Februar 2011 aus einem Tierheim ins Londoner Zentrum geholt worden - mit dem Ziel, die Rattenplage einzudämmen. Seitdem ist der Kater zu einer Touristenattraktion geworden - und gilt als heimlicher Herrscher. Larry wohnt inzwischen länger in der Downing Street 10 als jeder andere Premier seit Ende des 19. Jahrhunderts.

Auf seinem X-Account kommentiert Larry als Persönlichkeit des öffentlichen Lebens regelmäßig mit sarkastischen und ironischen Äußerungen das politische Geschehen. Mit mehr als 900.000 Followern hängt „@Number10Cat“ so manches Regierungsmitglied locker ab.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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