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Grüne: Regierung muss beim Hitzeschutz dringend handeln

Will Länder und Kommunen beim Hitzeschutz unterstützen: Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD). (Archivbild)

Will Länder und Kommunen beim Hitzeschutz unterstützen: Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD). (Archivbild)

Von dpa

Umweltminister Carsten Schneider hat beim Hitzeschutz auf die Verantwortung der Länder und Kommunen verwiesen. Der Bund habe ihnen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur zu Beginn dieser Legislatur 100 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt für die nächsten Jahre, sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. „Und ich finde, das ist ausreichend und auch auskömmlich, um das Ganze auch zu finanzieren und diese Aufgabe auch wahrzunehmen.“

Gleichzeitig wolle der Bund beim Hitzeschutz weiter unterstützen. Er „arbeite gerade bei der Haushaltsaufstellung daran, dass wir auch in den nächsten Jahren das mitfinanzieren können“, sagte Schneider.

Nach dem zurückliegenden Wochenende mit Temperaturen von 40 Grad und mehr in vielen Teilen Deutschlands sei klar, „dass wir im Klimawandel sind, dass sich unsere Bedingungen, was die Umwelt betrifft, verändern“, sagte der Minister. „Es wird heißer, es gibt Starkregenfälle und es wird schwerer, sich als Mensch in diesen Bedingungen zu bewegen, zu arbeiten und auch zu wirtschaften.“

Es müsse alles dafür getan werden, den Klimawandel aufzuhalten. Das von ihm vorgelegte Klimaschutzprogramm der Bundesregierung sehe vor, den Ausstoß von CO2 und anderer Treibhausgase bis 2030 um mindestens 65 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu senken. „Und das werden wir bis zum Jahre 2030 auch erreichen. Sollte es da eine Abweichung geben, werden wir nachsteuern.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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