Notfälle
Mysteriöser Fall: Baby ausgesetzt, Hände der Mutter gefunden

Christian Lademann/dpa
Das Baby war den Angaben zufolge vor einem Kloster in Waldsolms gefunden worden.
Der Säugling der Frau mit den abgetrennten Händen ist bereits am Sonntag vor einem Kloster im hessischen Waldsolms gefunden worden. Die Umstände, wie das drei Monate alte Kind vor das Kloster gelangt sei, seien Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft weiter mit. Nach dpa-Informationen aus Sicherheitskreisen wird nach dem Vater des Kindes polizeilich gefahndet. Die „Bild“-Zeitung hatte zuvor darüber berichtet.
Das drei Monate alte Baby gehört einer 32-jährigen Frau aus Eritrea, deren abgetrennte Hände in der Nacht zu Montag auf der Fahrbahn der A45 bei Olpe im Sauerland gefunden worden waren. Die Suche nach der Frau verlief bislang erfolglos, so Polizei und Staatsanwaltschaft in ihrer Mitteilung am Dienstagnachmittag.
Mutter und Kind waren zuletzt in einer Unterbringung für Asylsuchende in Bonn gemeldet. Das Baby sei momentan in amtlicher Obhut.
Nach dpa-Informationen aus Sicherheitskreisen wird auch nach dem Vater des Kindes polizeilich gefahndet. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.
Die Polizei hatte die beiden abgetrennten Hände in der Nacht zu Montag auf einer Fahrbahn der Autobahn 45 bei Olpe entdeckt. Eine Autofahrerin hatte Gegenstände auf der Fahrbahn gemeldet. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei machte daraufhin die erschütternde Entdeckung. Zeugen sind aufgefordert, verdächtige Beobachtungen der Polizei zu melden.
Der Fundort der Körperteile befindet sich den Angaben zufolge zwischen den Autobahn-Parkplätzen Großmicke und Unterm Hipperich. Zwischen dem Fundort und dem Kloster, vor dem das Baby ausgesetzt wurde, liegt eine Fahrtstrecke von rund 90 Kilometern.










