Teurer Fehler

Feuerwehrhaus zu niedrig - Fahrzeuge passen nicht rein

Das Feuerwehrgerätehaus war mit 250.000 Euro Baukosten geplant.

Das Feuerwehrgerätehaus war mit 250.000 Euro Baukosten geplant.

Von dpa

Schildbürgerstreich in Netphen im Südosten Nordrhein-Westfalens: Die Stadt hat ein Feuerwehrgerätehaus bauen lassen, das zu niedrig für die eigenen Löschfahrzeuge ist. „Die Halle ist nicht hoch genug und das Tor zu niedrig“, erklärte Stadtsprecherin Lina Görg. Das Gebäude sei nicht nutzbar und mit einem Bauzaun abgesperrt. Die Fahrzeuge würden aktuell an einem anderen Ort abgestellt, die Einsatzfähigkeit sei aber gesichert, hieß es. Zuvor hatten die „Westfalenpost“ und weitere Medien berichtet.

Ursache seien interne Absprachefehler in der Stadtverwaltung, sagte Bürgermeister Marco Müller (CDU). Aktuell seien zahlreiche öffentliche Gebäude gleichzeitig dringend sanierungsbedürftig. Die Masse an Projekten habe zu einer Überforderung der zuständigen Abteilungen geführt.

Ein externer Projektplaner soll Vorschläge zum Weiterbau des Feuerwehrhauses machen.
Ein externer Projektplaner soll Vorschläge zum Weiterbau des Feuerwehrhauses machen.
Ein externer Projektplaner soll Vorschläge zum Weiterbau des Feuerwehrhauses machen.
Peinliche Panne bei der Feuerwehr in Netphen: Dort wurde ein neues Gerätehaus so niedrig gebaut, dass die Wagen nicht hineinpassen. (Symbolbild)
Peinliche Panne bei der Feuerwehr in Netphen: Dort wurde ein neues Gerätehaus so niedrig gebaut, dass die Wagen nicht hineinpassen. (Symbolbild)
Peinliche Panne bei der Feuerwehr in Netphen: Dort wurde ein neues Gerätehaus so niedrig gebaut, dass die Wagen nicht hineinpassen. (Symbolbild)

Das Feuerwehrgerätehaus war mit 250.000 Euro Baukosten geplant. Nun fielen voraussichtlich rund 170.000 Euro Mehrkosten an, für die die Stadt aber versichert sei, sagte der Bürgermeister. Ein externer Projektplaner soll Vorschläge zum Weiterbau des Feuerwehrhauses machen. Er hoffe, dass es bis zum Jahresende, spätestens im nächsten Jahr, eröffnet werden könne, sagte Müller.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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