Notfälle

Brandalarm bei Fusion-Festival - Polizei ermittelt

Nach der Evakuierung können die Tausenden Besucher und Besucherinnen wieder weiterfeiern.

Nach der Evakuierung können die Tausenden Besucher und Besucherinnen wieder weiterfeiern.

Von dpa

Rauchsäulen am Himmel, Brandgeruch in der Luft: Nach der Unterbrechung des Fusion-Festivals an der Mecklenburgischen Seenplatte wegen Bränden ermittelt die Kriminalpolizei. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Eine fahrlässige Herbeiführung des Feuers außerhalb des Geländes könne nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei mit. Nach derzeitigen Erkenntnissen brannte es auf einer Gesamtfläche von rund 3000 Quadratmetern. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 7.500 Euro an Wald und Flur beziffert. Personenschäden waren nicht bekannt.

Das Feuer konnte vollständig gelöscht werden und griff nicht auf das Festivalgelände über, daher ging die Veranstaltung nach etwa drei Stunden weiter, wie die Polizei mitteilte. Zuvor waren die Besucher und Besucherinnern nach Angaben des Veranstalters erfolgreich evakuiert worden. Schließlich kam die Durchsage, die allen Erleichterung beschafft: „Das Feuer ist gelöscht!“

Seit Mittwochmorgen hatten sich die Zeltplätze auf dem Gelände des jährlich veranstalteten Fusion-Festivals gut gefüllt. Auf rund 40 Bühnen und Spielstätten verbindet das Festival Techno, Rock, Pop und viele andere Musikstile mit Theater und politischer Bildung. Noch bis Sonntag sollen mehr als 3.300 Künstlerinnen und Künstler auftreten. 2027 legt die Fusion eine Pause ein, 2028 soll das Festival wieder ausgetragen werden.

Das Fusion-Festival verbindet jedes Jahr Techno, Rock, Pop und andere Musikstile mit Theater, Kunst, Workshops und politischer Bildung. Das Programm läuft planmäßig noch bis Sonntag. Die Veranstalter erwarten rund 65.000 Besucherinnen und Besucher.

In diesem Jahr sind die Festivalgänger hohen Temperaturen ausgesetzt. Am Wochenende erwartet der Deutsche Wetterdienst zwischen 36 und 39 Grad.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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