Freizeit

Baggern im Café mal anders ‒ Baustellen-Spaß für Erwachsene

Gründer Siymo Othman (links) steuert mit Freunden kleine Bagger, Radlader und Lastwagen in seinem neu eröffneten Bagger-Café. Es soll das erste dieser Art in Deutschland sein.

Gründer Siymo Othman (links) steuert mit Freunden kleine Bagger, Radlader und Lastwagen in seinem neu eröffneten Bagger-Café. Es soll das erste dieser Art in Deutschland sein.

Von dpa

Kaffee schlürfen und nebenbei Bagger fahren: In Hannover hat nach Angaben des Gründers das erste Bagger-Café Deutschlands eröffnet. Gäste können dort kleine Baustellenfahrzeuge steuern und mit ihnen Sand umgraben - mitten im Café.

Der 28-jährige Betreiber Siymo Othman kam nach eigenen Angaben über soziale Medien auf die Idee. „Wir haben das auf Social Media gesehen - in Großbritannien und Dubai - und dachten: Warum nicht in Hannover?“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Noch bevor der Laden fertig war, habe ein Video von ihm im Internet große Aufmerksamkeit erregt. Innerhalb von 24 Stunden seien fast eine Million Aufrufe zusammengekommen.

Im Zentrum des Cafés steht ein mehrere Meter langer Sandkasten. „Die Länge ist ungefähr sieben Meter, und wir haben etwa 1,7 Tonnen Sand drin“, sagte Othman. Anfangs habe er die benötigte Menge unterschätzt. „Wir dachten zuerst, 300 Kilo reichen.“

Familie und Freunde hätten anfangs an dem Konzept gezweifelt, sagt der Gründer (links). «Die haben mir zuerst davon abgeraten und gesagt: Was ist das für eine dumme Idee? Wer geht in ein Café, um zu baggern?»

Familie und Freunde hätten anfangs an dem Konzept gezweifelt, sagt der Gründer (links). «Die haben mir zuerst davon abgeraten und gesagt: Was ist das für eine dumme Idee? Wer geht in ein Café, um zu baggern?»

Insgesamt stehen nach Angaben des Betreibers etwa zehn kleine Bagger und andere Fahrzeuge bereit, mit denen Gäste den Sand bewegen können. Wer das ausprobieren möchte, kann einen Termin online buchen - spontane Besuche seien aber ebenfalls möglich.

Ursprünglich habe Othman vor allem Kinder als Zielgruppe im Blick gehabt. Doch die meisten Anfragen seien überraschend von Erwachsenen gekommen, sagte er. Darunter seien viele Firmengruppen und Junggesellenabschiede.

Auch im Sand versteckte Überraschungen sind geplant: Wer mit dem Bagger bestimmte Gegenstände findet, könne etwa ein Getränk gewinnen, erklärte der Gründer.

Familie und Freunde hätten anfangs allerdings Zweifel gehabt, sagte Othman. „Die haben mir zuerst davon abgeraten und gesagt: Was ist das für eine dumme Idee? Wer geht in ein Café, um zu baggern?“ Inzwischen seien die Reaktionen deutlich positiver.

Sollte sich das Konzept bewähren, denkt Othman bereits über die Expansion seiner ausgefallenen Idee nach. Wenn der Platz zu knapp werde, könne er sich vorstellen, eine zweite Filiale zu eröffnen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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