Mordkommission ermittelt

Patient tötet anderen Patienten in Berliner Krankenhaus

Das Gebäude der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.

Das Gebäude der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.

Von dpa

In der Psychiatrie eines Berliner Krankenhauses ist ein Patient mutmaßlich von einem anderen Patienten getötet worden. Zwischen den beiden Männern sei es am Sonntagabend gegen 23.10 Uhr aus bisher unbekannten Gründen zu einer Auseinandersetzung gekommen, teilte die Polizei mit. Der 26-jährige Mann habe den 65-jährigen Mann mit einem unbekannten Gegenstand tödlich am Oberkörper verletzt.

Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Er wurde erst am Sonntag mit der Diagnose Psychose eingeliefert, hieß es vom Vivantes Klinikum Neukölln. Dem Vivantes-Sprecher zufolge könnte die Tat mit einer zerbrochenen Tasse, die gefunden wurde, erfolgt sein. „Es gab keine Waffe“, sagte er. Eingelieferte Patienten würden zum Eigen- und Fremdschutz durchsucht.

In der Klinik wurde ein Patient getötet.
In der Klinik wurde ein Patient getötet.
In der Klinik wurde ein Patient getötet.
Nach dem Tod eines Patienten in einer Berliner Klinik ermittelt eine Mordkommission.
Nach dem Tod eines Patienten in einer Berliner Klinik ermittelt eine Mordkommission.
Nach dem Tod eines Patienten in einer Berliner Klinik ermittelt eine Mordkommission.
Eine Auffahrt zur Notaufnahme am Vivantes Klinikum in Neukölln.
Eine Auffahrt zur Notaufnahme am Vivantes Klinikum in Neukölln.
Eine Auffahrt zur Notaufnahme am Vivantes Klinikum in Neukölln.
Ein Fahrzeug der Polizei steht vor dem Gebäude der Klinik.
Ein Fahrzeug der Polizei steht vor dem Gebäude der Klinik.
Ein Fahrzeug der Polizei steht vor dem Gebäude der Klinik.

Das Personal stehe unter Schock, sagte der Vivantes-Sprecher weiter. Es werde von Psychologen betreut. Ein Reanimationsteam, das direkt vor Ort gewesen sei, habe nichts mehr tun können.

Die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes (LKA) ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes. Fälle wie dieser, bei dem ein Patient einen anderen in einer psychiatrischen Klinik tötet, sind extrem selten.

Vor drei Jahren hatte es einen Vorfall in der Suchtstation des Jüdischen Krankenhauses Berlin gegeben, bei dem ein Patient mit einem Messer in der Hand randalierte. Polizisten stoppten den 45-jährigen Mann im April 2023 mit zwei Schüssen, von denen er am Bein verletzt wurde.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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