Tragödie

15 Babys tot - Feuer in Entbindungsstation in Pakistan

Angehörige von Kindern, die bei einem Brand in einem Krankenhaus ums Leben gekommen sind, versammeln sich vor dem Gebäude.

Angehörige von Kindern, die bei einem Brand in einem Krankenhaus ums Leben gekommen sind, versammeln sich vor dem Gebäude.

Von dpa

Bei einem Feuer in einer Entbindungsstation in Pakistans Hauptstadt Islamabad sind 15 Babys gestorben. Ursache sei die Fehlfunktion einer Klimaanlage in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) gewesen, teilten örtliche Rettungskräfte der Deutschen Presse-Agentur mit.

Lediglich eines der Neugeborenen der Station sei gerettet worden, hieß es weiter. Das Feuer sei nun unter Kontrolle. Die Entbindungsstation ist Teil der gynäkologischen Klinik des Pakistan Institute of Medical Sciences (Pims), einem staatlichen Krankenhaus.

Niedrige Standards in staatlichen Krankenhäusern

Fernsehbilder des Senders Geo News zeigten Rauchbildung und Arbeiten der Feuerwehrkräfte vor Ort. Nach Angaben des Senders wird eine Untersuchung zu den weiteren Ursachen der Tragödie eingeleitet.

Staatliche Krankenhäuser sind wegen niedrigerer Standards in Pakistan unbeliebt. Wer es sich leisten kann, sucht für eine bessere Versorgung Privatkliniken auf. Laxe Sicherheitsbedingungen führen in dem südasiatischen Land immer wieder zu Tragödien. Im Januar waren bei einer verheerenden Feuerkatastrophe in einem Einkaufszentrum in der Hafenstadt Karachi 60 Menschen ums Leben gekommen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.