Trotz Entschuldigung

Wegen Diana-Buch: Piers Morgan will Earl Spencer verklagen

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Der britische Journalist Piers Morgan will Charles Spencer wegen eines faktischen Fehlers in dessen neuem Buch verklagen. (Archivbild)

Der britische Journalist Piers Morgan will Charles Spencer wegen eines faktischen Fehlers in dessen neuem Buch verklagen. (Archivbild)

Von dpa

Der britische Journalist und Moderator Piers Morgan (61) will den Bruder von Prinzessin Diana, Charles Spencer, wegen eines faktischen Fehlers in dessen neuem Buch über seine Schwester verklagen.

Spencer (62) hatte in dem in dieser Woche veröffentlichten Buch „Swan Song. Diana, meine Schwester“ den Eindruck erweckt, Morgan hätte 1993 als Chefredakteur des „Daily Mirror“ die Veröffentlichung von heimlich aufgenommenen Fotos von Diana im Gymnastik-Outfit verantwortet. In Wirklichkeit wurde Morgan aber erst 1995 an die Spitze des linken Boulevardblatts berufen.

Morgan will Bücher einstampfen lassen

Eine Entschuldigung Spencers reiche nicht aus, sagte Morgan dem Nachrichtensender Sky News. Der Earl hatte in einem Interview zugegeben, einen „kleinen Fehler“ gemacht zu haben und versprach, diesen in der zweiten Auflage korrigieren zu lassen. „Aber das war's“, sagte Spencer.

Morgan hingegen forderte, die gesamte erste Auflage des Buchs müsse eingestampft werden. Er wolle zudem die faktische Richtigkeit weiterer Passagen in dem Buch vor Gericht prüfen lassen.

Piers Morgan gehört zu den bekanntesten und umstrittenen Persönlichkeiten der britischen Medienlandschaft. Er machte unter anderem auch Schlagzeilen mit seinen harschen Äußerungen über Herzogin Meghan (45), mit der er eigenen Angaben zufolge einst in einem freundschaftlichen Verhältnis stand. Nachdem sie Prinz Harry (42) kennengelernt hatte, soll sie den Kontakt jedoch abgebrochen haben. Darüber beschwerte sich Morgan immer wieder öffentlich und kritisierte Meghan harsch, was ihm viel Kritik einbrachte.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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