Fernsehen
„Tagesschau“-Kollege Riewa gratuliert Daubner: nahezu heilig
Die „Tagesschau“-Sprecherin Susanne Daubner eint nach Ansicht ihres Kollegen Jens Riewa die Generationen in Deutschland. „Heute bist Du der Nation nahezu heilig, Du einst wie keine andere die Generationen“, sagte der „Tagesschau“-Chefsprecher auf dpa-Anfrage anlässlich des 65. Geburtstags von Daubner am heutigen Donnerstag.
Riewa und Daubner haben nach seinen Worten vor fast 40 Jahren gemeinsam beim Radio in Berlin angefangen. „Wir teilten uns die beste Sprecherzieherin der Welt, der wir eine Ausbildung verdanken, die für viele Jahrzehnte im Sprecherberuf reichte.“ Jahre nach Daubners Flucht in den Westen trafen sie sich zufällig auf dem Kurfürstendamm in Berlin, erzählt der 62-Jährige. „Da war ich schon beim ORB und holte Dich dazu, wie auch Jahre später bei der Tagesschau.“
Weiter sagte Riewa: „Niemand würde es wagen, Dich Oma zu nennen. Und doch bist Du genau das gerade sehr gerne. Du hast den Status erreicht, selbst entscheiden zu dürfen, wann es genug ist. Möge es noch dauern.“
Geboren 1961 in Halle an der Saale, begann Daubner ihre journalistische Laufbahn beim Jugendradio DT 64. Stationen beim Sender Freies Berlin und beim Ostdeutschen Fernsehen führten sie schließlich 1999 zur „Tagesschau“. Dort gehört Daubner zu den dienstältesten Sprecherinnen. Regelmäßig ist sie in der Hauptausgabe um 20.00 Uhr zu sehen, aber auch in kürzeren Nachrichtenclips begleitet sie Zuschauerinnen und Zuschauer durch den Alltag.
„Fühl Dich umarmt, liebe Susanne, und alles Gute zum Geburtstag. Dein Chefsprecherchen“, sagte Riewa.










