Probeaufnahmen in London

James-Bond-Suche vor dem Ende: Wer wird der neue 007?

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Jack Lowden ist Berichten zufolge einer der Kandidaten für die Rolle des James Bond. (Archivbild)

Jack Lowden ist Berichten zufolge einer der Kandidaten für die Rolle des James Bond. (Archivbild)

Wahl-O-Mat
Von dpa

Die Suche nach dem neuen James-Bond-Darsteller geht offenbar in die entscheidende Phase. Nach übereinstimmenden Berichten der US-Branchenmedien „Deadline“, „Hollywood Reporter“ und „Variety“ finden in diesen Tagen die letzten Probeaufnahmen statt. Die Entscheidung könnte danach schnell fallen, einen offiziellen Zeitplan gibt es aber nicht.

Alle drei Medien nennen Jack Lowden („Slow Horses“) und Callum Turner („Masters of the Air“) als Kandidaten. Der Australier Jacob Elordi („Frankenstein“) ist laut „Hollywood Reporter“ nicht dabei. Im Internet waren ihm zuletzt noch gute Chancen eingeräumt worden, unter Fans war er allerdings umstritten.

007-Suche läuft offiziell seit Mai

Auch Callum Turner soll noch im Rennen um die Rolle des neuen James Bond sein. (Archivbild)

Auch Callum Turner soll noch im Rennen um die Rolle des neuen James Bond sein. (Archivbild)

Über keine Rollenbesetzung wurde in den vergangenen Jahren so viel spekuliert wie über die des Geheimagenten 007. Schon bevor sich Daniel Craig mit „Keine Zeit zu sterben“ (2021) als James Bond verabschiedete, wurden immer wieder potenzielle Nachfolger gehandelt. Anfang 2025 übernahm Amazon MGM Studios die kreative Kontrolle über die Reihe von den langjährigen Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson.

Offiziell gab das Studio den Start der Darstellersuche erst im Mai dieses Jahres bekannt. Verantwortlich ist die erfahrene Casting-Direktorin Nina Gold („Game of Thrones“, „The Crown“). Regie beim nächsten Bond-Film führt der Kanadier Denis Villeneuve („Dune“), das Drehbuch schreibt „Peaky Blinders“-Schöpfer Steven Knight, der nach eigenen Worten bereits einen ersten Entwurf fertig hat.

Letzte Tests in London

Wie viele Schauspieler wirklich noch im Rennen sind, ist unklar. Laut „Deadline“ wurden mindestens vier Angebote für Probeaufnahmen verschickt. Der „Hollywood Reporter“ spricht von mindestens drei, womöglich bis zu fünf Kandidaten. Die Tests sollen demnach in London stattfinden, geprüft werden Stunts, Präsenz vor der Kamera und Dialoge.

Als dritten Namen nennen „Deadline“ und das Portal „TheWrap“ Josh O'Connor, der als Prinz Charles in der Serie „The Crown“ einem breiten Publikum bekannt wurde und zuletzt in „Wake Up Dead Man“ an der Seite von Daniel Craig spielte. „Hollywood Reporter“ und „Variety“ erwähnen ihn jedoch nicht.

„Wenn ich Bond bin, weiß ich nichts davon“

Der „Hollywood Reporter“ hatte O'Connor vor fast zwei Jahren ins Gespräch gebracht. In einer Vorhersage-Liste für 2025 schrieb Autor Seth Abramovitch: „Der nächste James Bond wird Josh O'Connor sein.“

Die Suche hatte damals noch gar nicht offiziell begonnen. Viele Medien griffen die nicht ganz ernst gemeinte Prognose dennoch auf, seitdem hält sich das Gerücht hartnäckig. O'Connor selbst nahm es mit Humor: „Wenn ich Bond bin, weiß ich nichts davon“, sagte er im Januar 2025 „Deadline“.

Sucht Amazon einen jüngeren Bond?

Lowden, Turner und O'Connor sind 36 Jahre alt. In früheren Berichten hieß es allerdings, die Produzenten würden einen Darsteller Ende 20 oder Anfang 30 suchen. In dieses Profil würde der 27-jährige Tom Francis passen. Im Mai hatte „Variety“ berichtet, der britische Bühnenschauspieler habe für die Rolle vorgesprochen. Für das Musical „Sunset Boulevard“ gewann Francis den Laurence Olivier Award. Er war unter anderem in dem Film „Jay Kelly“ mit George Clooney zu sehen.

Ob Francis weiterhin im Rennen ist, ist nicht bekannt. Amazon MGM äußert sich nicht zu den Berichten. Unter Bond-Kennern gilt es jedoch als wahrscheinlich, dass die Produzenten einen vergleichsweise unbekannten Darsteller suchen, der erst durch die 007-Rolle zum Star wird. Der Kinostart wird für 2028 erwartet.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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