Hitzesongs

Flirrender Asphalt, kühle Beats: Soundtracks für heiße Tage

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Seit knapp 20 Jahren ertönt der Song «36 Grad» des Elektropop-Duos 2raumwohnung mit Inga Humpe und Tommi Eckart zu jeder Hitzewelle aus den Radios.

Seit knapp 20 Jahren ertönt der Song «36 Grad» des Elektropop-Duos 2raumwohnung mit Inga Humpe und Tommi Eckart zu jeder Hitzewelle aus den Radios.

Von dpa

Der Ventilator läuft auf Hochtouren und die Luft flirrt. Wenn die Temperaturen über 30 Grad steigen, verändert sich nicht nur unser Energielevel - auch die Musik passt sich an. Sommermusik weckt Bilder von Urlaub, Strand, Sonne und lauen Nächten. Sie klingt nach Freiheit und langen Tagen im Freien.

Zwölf Songs für heiße Tage - mal schwül, mal erfrischend.

Der Track ist der deutsche Hitze-Klassiker schlechthin. Er stammt von dem Berliner Duo 2raumwohnung, bestehend aus Inga Humpe und Tommi Eckart. Humpe haucht, dass es „immer noch zu heiß“ ist - und trifft damit das kollektive Sommergefühl so präzise, dass der Song seit fast 20 Jahren zu jeder Hitzewelle aus den Radios schallt. Minimalistischer Elektropop, der sich anfühlt wie ein Ventilator auf voller Stufe.

Mit seinem hypnotischen Beat und dem sehnsüchtigen Text funktioniert der Song «Tag am Meer» der «Fantastischen Vier» wie eine musikalische Klimaanlage.
Mit seinem hypnotischen Beat und dem sehnsüchtigen Text funktioniert der Song «Tag am Meer» der «Fantastischen Vier» wie eine musikalische Klimaanlage.
Mit seinem hypnotischen Beat und dem sehnsüchtigen Text funktioniert der Song «Tag am Meer» der «Fantastischen Vier» wie eine musikalische Klimaanlage.
Wie ein Schattenplatz an einem glühenden Nachmittag: «Watermelon Sugar» des Briten Harry Styles.
Wie ein Schattenplatz an einem glühenden Nachmittag: «Watermelon Sugar» des Briten Harry Styles.
Wie ein Schattenplatz an einem glühenden Nachmittag: «Watermelon Sugar» des Briten Harry Styles.

Ein Oldie, aber Goldie: Schon 1966 sang die amerikanische Rockband The Lovin' Spoonful von flimmerndem Asphalt und der Sehnsucht nach der Abkühlung am Abend. Kaum ein Song fängt das Lebensgefühl eines heißen Sommertags so treffend ein.

Mit seinem unverkennbaren Refrain („It's gettin' hot in here“) lieferte US-Rapper Nelly Anfang der 2000er Jahre die absolute Hymne für brütende Temperaturen: Ein lässiger Beat, der sich durch die stickige Luft bohrt und sowohl die Temperatur als auch die Energie im Raum gefühlt noch weiter nach oben treibt.

Der Synth-Pop-Klassiker der britischen Girlgruppe Bananarama aus dem Jahr 1983 klingt nach einem Sommer auf seinem Höhepunkt: heiß, lebendig und mit der Sehnsucht nach einer kühlen Brise. Sein eingängiger Rhythmus und sein Ohrwurm-Refrain machen ihn zu einem zeitlosen Sommer-Sound für flirrende Tage.

Einen Song mit demselben Titel hat Taylor Swift vor einigen Jahren herausgebracht. Bei ihr macht Liebeskummer den Sommer „cruel“, also: grausam.

Der Song des legendären amerikanischen Hip-Hop-Duos DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince ist seit 1991 eine der großen internationalen Sommerhymnen der Popgeschichte. Der lässige Groove fängt das Gefühl eines endlosen Sommertags ein.

Auch bei über 30 Grad im Schatten passt dieser Song der britisch-US-amerikanischen Band Katrina & The Waves perfekt: Er klingt nach offenen Fenstern, viel Licht und diesem Moment, in dem sich alles ein wenig leichter anfühlt als sonst. Katrina Leskanichs Stimme transportiert ein Hochgefühl und macht den Power-Pop-Klassiker von 1983 bis heute zu einem Synonym für pures Sommerglück.

Reggae und Sonnenschein gehören zusammen wie Sand und Salzwasser - warm, entspannt und ohne jede Eile. Der Anfang der 70er-Jahre erschienene Sound der jamaikanischen Reggae-Legende Bob Marley klingt nach gelassener Leichtigkeit, warmem Wind und einem Sommer, in dem sich niemand hetzen lässt.

Mit diesem Track hat Harry Styles dem Sommer 2020 ein Denkmal gesetzt. Ob der Song des Briten nun eine Ode an die Wassermelone oder ein spielerisches Liebesgeständnis ist: Der Mix aus verträumten Gitarrenriffs und sanften Beats wirkt wie ein mentaler Schattenplatz an einem glühenden Nachmittag.

Der 2011 erschienene euphorische Festival-Track von David Guetta & Avicii klingt nach Abendsonne, weiten Flächen und lauen Sommernächten. Helle Synths und treibende Beats erzeugen ein Gefühl von Energie und Leichtigkeit - wie gemacht für heiße Tage.

Sanfte elektronische Klänge treffen auf ein Gefühl von Weite und Ruhe. Der Titel des französischen DJs und Multiinstrumentalist Petit Biscuit wurde 2017 über Streaming-Plattformen zu einem internationalen Dauerbrenner. Heute gilt er als moderner Sound für den Sonnenuntergang.

Der 2020 erschienene Track der britischen Band Glass Animals klingt nach flirrenden Nächten, warmem Asphalt und Gedanken, die nicht zur Ruhe kommen. Die Band verbindet entspannten Indie-Pop mit einer leichten Melancholie - ein Song, der weniger von der Sonne selbst erzählt als von dem Gefühl, das sie hinterlässt.

Wenn die Hitze unerträglich wird und die Gedanken nur noch um Abkühlung kreisen, kommt dieser Hip-Hop-Klassiker aus den frühen 90er-Jahren gerade recht. Mit seinem hypnotischen Beat und seinem sehnsüchtigen Text wirkt der Sound der „Fantastischen Vier“ wie eine musikalische Klimaanlage.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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